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Der Fall Marco W.: Jeden Tag ein Fax für Marco

Erst durch die Aktionen der Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks Uelzen wurde die Öffentlichkeit auf das Schicksal von Marco W. aufmerksam: Der sitzt seit zehn Wochen in einem türkischen Gefängnis, weil er eine 13-jährige Britin sexuell missbraucht haben soll.

Von Inga Nierman

Marco W. ist ein technisch interessierter Junge und gehört schon seit Jahren der THW-Jugendgruppe im niedersächsischen Uelzen an. Mehrmals pro Woche traf er sich mit den anderen Jugendlichen, unternahm Wochenendausflüge mit ihnen. Seit Marco in Antalya im Gefängnis sitzt, kümmern sie die jungen THW-Mitglieder intensiv um ihn und sammeln Spenden für die Familie.

Erst THW-Aktion machte den Fall publik

Der Uelzener THW-Ortgruppe war es auch, die mit ihrer Spendenaktion die Öffentlichkeit auf Marcos Schicksal aufmerksam machte. "Wir sind sehr betroffen und hoffen, dass wir Marco und seiner Familie mit der Spendenaktion helfen können", erzählt Patrick Frieder, Freund der Familie sowie Sprecher und Jugendbetreuer beim THW. Marco beschreibt er als einen netten, aufgeschlossenen und lebenslustigen Jungen. "Er ist aber kein Draufgänger. Ich kenne ihn als einen sehr verlässlichen Teenager", sagt Friede.

Die THW-Jugendgruppe will ihrem Freund auch jetzt so nah wie möglich sein und ihn trösten, so gut es geht, damit er in seiner Zelle nicht verzweifelt: "Seit Marco im Gefängnis ist, schreiben wir ihm regelmäßig Faxe. Darin berichten wir aus unserem Alltag und schildern ihm, wie unsere Ausflüge verlaufen sind", sagt Friede bedrückt.

Mit 30 Männern in einer Zelle

Etwa zwei Mal pro Woche schickt Marco Faxe zurück, jeweils etwa eine Seite lang. Er schildert darin seinen Freunden den Alltag in der Zelle, zusammen mit annährend 30 Männern aus aller Welt. "Es gibt kaum etwas zu Essen und zu Trinken. Marco kann nur mit den anderen zusammen Lebensmittel kaufen und sie in der Zelle zuzubereiten", erzählt Friede. "Mit einigen Gefängnisinsassen kann er sich etwas auf Englisch verständigen." Zum Teil enthielten die Faxe auch persönliche Mitteilungen für seine Eltern. "Marco bemüht sich sehr, neutral zu schreiben. Aber man spürt, wie traurig er ist."

Dem 17-Jährigen Realschüler aus Uelzen wird vorgeworfen, eine 13-jährige Britin während seines Urlaubes in der Türkei sexuell missbraucht haben. Die Mutter des Mädchens aus Manchester hatte ihn daraufhin bei der türkischen Polizei angezeigt. Der Junge beteuerte, es habe sich um einen harmlosen Urlaubsflirt gehandelt. Zudem habe ihm das Mädchen gesagt, es sei 15 Jahre alt.

Politische Unterstützung

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat unterdessen angekündigt, dass er sich für die Freilassung von Marco W. einsetzen will. Am morgigen Dienstag will er mit dem türkischen Außenminister Abdullah Gül über den Fall sprechen. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) will in einem Brief an den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan um die Freilassung von Marco bitten.

Die Bundesregierung hat die türkischen Behörden außerdem um Hafterleichterungen gebeten: Dazu gehörten häufigere Besuche der Angehörigen sowie eine bessere Versorgung des Jungen mit Medikamenten, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. An die türkischen Behörden sei appelliert worden, auf die Familie des Minderjährigen Rücksicht zu nehmen. Der an Leukämie erkrankte Vater befindet sich derzeit in Deutschland in der Rehabilitation. Auch die Mutter hält sich derzeit in Deutschland auf. Die Eltern dürfen ihren Sohn nur freitags einige Minuten im Gefängnis besuchen.

Nächste Verhandlung findet am 6. Juli statt

Der türkische Anwalt für Ausländerangelegenheiten in Antalya, Bilal Kalayci, hatte Einblick in die Anklageschrift. Demnach werde dem Jungen sexueller Missbrauch von Kindern in einem schweren Fall und eine Gewalttat vorgeworfen, teilte er mit. Die Anklage berufe sich auf die Aussage des Mädchens und Gutachter. Die Verhandlung ist für den 6. Juli angesetzt. Nach Angaben des Bundesjustizministeriums könnte Marco im Falle einer Verurteilung seine Strafe nicht in Deutschland absitzen. Nach deutschem Recht seien die Vorwürfe, soweit sie bislang bekannt seien, nicht strafbar, hieß es.

mit DPA
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