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Deutschland: Wie geht's den Eltern?

Bildungsmisere, Erziehungsnotstand, Verwahrlosung: Öffentlichkeit und Politik sorgen sich zurecht zumeist um die Kinder in Deutschland. Doch was treibt die Eltern um? Sind sie mit ihrer Situation zufrieden? Eine Studie hat das untersucht - und ein erhebliches Selbstbewusstsein entdeckt.

Mit Kind und Kegel unterwegs: 47 Prozent der deutschen Eltern sagen, sie hätten klare Vorstellungen in Erziehungsfragen

Mit Kind und Kegel unterwegs: 47 Prozent der deutschen Eltern sagen, sie hätten klare Vorstellungen in Erziehungsfragen

Mangelnde Betreuungsplätze, Probleme bei Bildung und Erziehung, Verwahrlosung: Wenn es um die Lebenssituation von Kindern in Deutschland geht, sind die Nachrichten oft beunruhigend. Doch wie geht es eigentlich denen, die die Entwicklung der Kinder am meisten prägen - den Müttern und Vätern? Im Auftrag der Zeitschrift "Eltern" hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa nun Mütter und Väter von Kindern unter elf Jahren nach ihrem Lebensgefühl befragt - und kommt zum Schluss, dass viele Eltern den Eindruck haben, vor allem als überforderte Problemgruppe wahrgenommen zu werden: 65 Prozent beklagen sich über ein verzerrtes Familienbild in der Öffentlichkeit. Und ein knappes Drittel findet, dass Deutschland kein gutes Land für Familien ist.

Keine Angst vorm Erziehen

Auch wenn TV-Nannys etwas anderes vermitteln, zeigt die Studie, dass ein großer Teil der Mütter und Väter in Deutschland (47 Prozent) eine klare Vorstellung von der Erziehung ihrer Kinder haben. Gibt es doch einmal Zweifel, wird bei Freunden oder in Erziehungszeitschriften Rat geholt. Nur fünf Prozent der Befragten haben schon einmal professionelle Hilfe bei Erziehungsexperten gesucht. Besonders selbstbewusst zeigten sich junge Eltern mit kleinen Kindern: Immerhin 54 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sagen, dass Erziehungsfragen für sie kein Problem seien.

Geht es um den Spagat zwischen Kindern und Karriere ist der Leidensdruck bei Frauen größer. Mütter fühlen sich immer noch mehr für die Kinder und deren Betreuung zuständig als Väter. Also versuchen sie auch häufiger, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bringen. Daran hat sich bisher trotz Elterngeld und bezahlter Vatermonate nicht viel geändert. Dabei würden gerne 44 Prozent der Frauen mehr in ihrem Beruf arbeiten, haben aber keine befriedigende Betreuungslösung. Und immerhin 60 Prozent der befragten Männer würden sich mehr gemeinsame Zeit mit ihren Kindern wünschen, bemängeln aber, dass die Arbeitswelt dafür kein Verständnis hat.

Ein neues Rollenverständnis

So hat auch ein Umdenken bei der Rollenverteilung eingesetzt: Nur noch ein Viertel der Befragten findet das klassische Rollenmodell am besten, bei der der Vater berufstätig ist und die Kinder von der Mutter versorgt werden. Die meisten Eltern (62 Prozent) bevorzugen jedoch prinzipiell ein Modell, bei dem beide berufstätig sind und sich beide gleichermaßen um die Kinder kümmern. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft allerdings eine ordentlich Lücke: Diese Aufgabenverteilung entspricht nur bei knapp einem Drittel der Paare der Realität. Diese Diskrepanz sehen Eltern offenbar pragmatisch - die meisten Männer und Frauen gaben an, mit der jetzigen Aufgabenverteilung zufrieden zu sein.

Elterngeld, Kinderzuschlag, Splitting - insgesamt gibt es für Familien über 150 familienbezogene Leistungen. Diese scheinen jedoch bei den Familien nicht anzukommen, zumindest nicht im Bewusstsein. Denn mehr als drei Viertel der Befragten haben ganz oder überwiegend das Gefühl, dass man als Eltern in Deutschland draufzahlt - oder glauben, sie müssten wegen der Kinder auf vieles verzichten. Allerdings ist dies ein eher westdeutsches Phänomen, denn obwohl in Ostdeutschland die Einkommen niedriger sind und die Arbeitslosigkeit höher ist, sehen dortige Eltern ihre Situation nicht ganz so schwarz. Generell findet ein Drittel der Eltern aber, dass man in Deutschland nicht gut mit Kindern leben kann. Hauptursache ist vor allem die finanzielle Belastung. 60 Prozent der Befragten befürchten sogar, dass es ihren Kindern später einmal finanziell schlechter gehen wird als ihnen selbst heute.

Verzerrtes Familienbild

Fast zwei Drittel der Eltern räumt zwar ein, dass mittlerweile die schwierige Lage von Familien ins Bewusstsein der Öffentlichkeit vorgedrungen ist. Viele kritisieren aber, dass in der öffentlichen Darstellung fast nur von misshandelten und überforderten Eltern berichtet wird - und fühlen sich deshalb in Sippenhaft genommen.

Trotz der Schwierigkeiten sehen die meisten Mütter und Väter aber auch, dass für ein Leben mit Kindern viele gute Gründe sprechen. Für 60 Prozent der Befragten ist das Schönste am Leben mit Kindern, dass sie sehen können, wie sich ihr Nachwuchs entwickelt. Denn das Schönste am Elternsein, so knapp ein Drittel, ist das Gefühl, geliebt und gebraucht zu werden.

spi
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(