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Neues Magazin: Die Bundeswehr bringt einen Sex-Ratgeber heraus

Eine Sonderausgabe des Y-Magazins macht das Thema Liebe, Lust und Partnerschaft zum Thema und wirbt damit für unterschiedliche Orientierungen, Identitäten und Lebensmodelle.

Heute erscheint der Sex-Ratgeber der Bundeswehr

Mit einer Sonderausgabe ihres Y-Magazins will die Bundeswehr für sexuelle Toleranz in der Armee werben

Es war wie ein coitus interruptus. Doch nun kommt es endlich: Die Sonderausgabe des Y-Magazins der Bundeswehr zum Thema "Liebe, Lust und Partnerschaft" ist seit Donnerstag auf dem Markt. "Ich will Dich" so der Titel der Ausgabe, mit der für unterschiedliche Orientierungen, Identitäten und Lebensmodelle geworben werden soll.

Schon im Sommer stand es in den Startlöchern, war bereits gedruckt und wurde dann doch wieder auf Eis gelegt. Auch ein Porno-Dreh soll besucht worden sein, um darüber zu berichten. Die offizielle Begründung: Redaktionelle Standards seien nicht eingehalten worden.

Handwerkliche Fehler oder schlechtes Timing?

Die "Bild"-Zeitung will von einem Insider erfahren haben, dass es weniger handwerkliche Fehler, als vielmehr ein schlechtes Timing war. Und das ist – besonders wenn es um Sex geht – bekanntlich von entscheidender Bedeutung. Doch die Bundeswehr hatte im ersten Halbjahr 2017 mit diversen Skandalen zu kämpfen: Seien es Sex-Rituale, Missbrauch, Erniedrigung oder auch Rechtsextremismus.

Das soll sich ändern. Im Frühjahr hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zu einem Workshop zur sexuellen Vielfalt Führungskräfte nach Berlin geladen. Nun also auch ein Magazin. Der Bundeswehr scheint es ernst damit, die Truppen für Menschen aller sexuellen Orientierungen zu öffnen und sich als eine "noch modernere, tolerantere, fairere und damit attraktivere Armee" zu positionieren, wie es in der Ankündigung des Magazins heißt. Und das ist notwendig. Denn es fehlt an Nachwuchs seit die Wehrpflicht 2011 ausgesetzt wurde. "Für Diskriminierung, Beleidigung oder gar sexuelle Gewalt ist in der Bundeswehr kein Platz." Daher sollen im Y-Spezial-Magazin auch schwierige Themen wie sexuelle Übergriffe und Gewalt in Konflikten darin zu Sprache kommen. "Die deutsche Gesellschaft hat sich verändert und mit ihr die Streitkräfte."

Hans-Ulrich Jörges' Klartext: Leitkultur und Bundeswehr - worum es bei den Debatten wirklich geht
tyr
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.