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Weniger Hochzeiten Die Corona-Pandemie schlägt den Deutschen auf die Heiratslust

Weniger Hochzeiten: Die Corona-Pandemie schlägt den Deutschen auf die Heiratslust
© Statista
Die Corona-Pandemie schlägt auf die Heiratslust der Deutschen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass in diesem Jahr bislang deutlich weniger geheiratet wurde als im vergangenen Jahr – es gibt aber einen Ausnahmemonat.

Heiratswillige Paare hatten es in diesem Jahr bisher nicht leicht: Große Hochzeitsfeiern sind wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus noch immer undenkbar. Während des Lockdowns blieben sogar einige Standesämter geschlossen. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts bestätigen nun, dass im 1. Halbjahr 2020 deutlich weniger Eher geschlossen wurden als im Vorjahreszeitraum.

Nur der Februar fiel aus der Reihe

Wie die Statista-Infografik zeigt, gab es vor allem im April und im Mai weniger Eheschließungen als im Jahr davor. Im April sank die Zahl der Trauungen auf einen Tiefstwert von 17.100 (2019: 27.300). Erst im Juni fiel die Differenz zum Jahr 2019 wieder etwas geringer aus. Insgesamt haben im ersten Halbjahr 2020 rund 139.900 Paare in Deutschland geheiratet – das sind 29.200 weniger als im ersten Halbjahr 2019.

Ein Monat tanzt jedoch aus der Reihe: Im Februar 2020 gab es mehr Eheschließungen als im selben Monat 2019. Das lag daran, dass es in diesem Jahr gleich zwei besondere Hochzeitsdaten im Februar gab: Den 02.02.2020 und den 20.02.2020. Ob die Hochzeiten in diesem Jahr verschoben wurden oder ganz abgesagt, geht aus den Daten nicht hervor und wird sich erst langfristig zeigen.

Statista/tis

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