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Diebe machen fette Beute: 5000 Kilogramm Nutella gestohlen

Da plante wohl jemand ein größeres Frühstück: In Niederaula haben Unbekannte fünf Tonnen Nutella aus einem Lkw-Auflieger geklaut. Es war nicht der erste kuriose Diebstahl an diesem Tatort.

Im wahrsten Sinne fette Beute haben Diebe im hessischen Niederaula gemacht: Die Langfinger stahlen rund 5000 Kilogramm Nutella vom Anhänger eines Lastwagens, wie die Polizei in Bad Hersfeld mitteilte. In der Nacht zum Montag entdeckte der Brummi-Fahrer den Diebstahl.

Die Unbekannten hatten das Schloss des am ehemaligen Bahnhof abgestellten Containers aufgebrochen. Anschließend räumten sie Tausende Gläser der süßen Schokocreme von dem Auflieger. Der Wert der Beute: Rund 15.000 Euro.

An der gleichen Stelle hätten Diebe bereits mehrere Lastwagen geplündert, erklärte ein Polizeisprecher. Im März seien nicht weit entfernt fünf Tonnen Kaffee im Wert von 30.000 Euro von einem abgestellten Anhänger entwendet worden, im vergangenen August verschwanden 20 Paletten mit 34.000 Dosen eines Energy-Drinks. Die Gegend am sogenannten Kirchheimer Autobahn-Dreieck nordöstlich von Frankfurt am Main sei ein wichtiger Standort von Logistikfirmen, sagte der Polizeisprecher. Fahrer, die in der Nähe wohnten, stellten Anhänger während des Wochenend-Fahrverbots oft am Straßenrand ab.

mad/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.