HOME

Dignitas: Kritik an Sterbehilfe auf Parkplatz

Zwei Deutsche haben sich auf einem Parkplatz in der Schweiz das Leben genommen - unterstützt vom Sterbehilfeverein Dignitas. Der Fall sorgt in Deutschland und der Schweiz für große Empörung. Landesbischöfin Margot Käßmann sprach von "menschenunwürdigem Sterben".

Die Sterbehilfe für zwei Deutsche auf einem Parkplatz in der Schweiz ist in der Bundesrepublik auf scharfe Kritik gestoßen. "Das ist genau die Art eines menschenunwürdigen Sterbens, die in Dignitas von Anfang an angelegt gewesen ist", sagte die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann. Sie forderte eine stärkere Debatte über Alternativen zur Sterbehilfe: "Wir haben in den vergangenen Jahren so viel aufgebaut, angefangen von einer guten Palliativmedizin bis hin zu Hospizen und Hospizdiensten, die ein menschenwürdiges Sterben ermöglichen."

Assisitierter Selbstmord auf dem Parkplatz: Ist das menschenwürdiges Sterben?

"Das ist menschenunwürdig und nicht akzeptabel", sagte der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse". Man müsse alle Register ziehen, um der Organisation Dignitas das Handwerk zu legen. Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe warf Dignitas "Geschäftemacherei unter dem Deckmantel der Nächstenliebe" vor. Mit der Methode des assistierten Suizids solle das Verbot der Tötung auf Verlangen umgangen werden, wurde er zitiert. Es handele es sich um aktive Sterbehilfe.

Zwei Menschen sterben auf einem Parkplatz

Dignitas hatte zwei Deutsche auf einem Parkplatz im Kanton Zürich beim Selbstmord unterstützt. Der schweizerische Staatsanwalt Jürg Vollenweider bestätigte, dass es sich bei den Männern um einen 50- und einen 65-jährigen Deutschen aus Bayern und aus Baden-Württemberg handele. Nach einem Fernsehbericht fuhren die beiden in der vorigen Woche selbst zu dem Waldparkplatz östlich von Zürich, wo sie sich später im Auto das Leben nahmen. Einer sei in einem gemieteten Lieferwagen, der andere mit einem Behindertenfahrzeug gekommen.

Auch in der Schweiz gab es daran heftige Kritik. "Pietät- und geschmacklos" nannte der Bürgermeister der Ortschaft Maur bei Zürich, Bruno Sauter, den Tod der beiden Deutschen in seiner Gemeinde. Schweizer Politiker verlangten ein energisches Vorgehen gegen den "Sterbetourismus". Die Deutsche Hospiz Stiftung bezeichnete das Vorgehen als "zynisch" und "menschenverachtend".

Der Gründer der Dignitas, die auch in Deutschland die Sterbehilfe einführen will, wies die Vorwürfe zurück. Es könne "immer nur Sache der direkt betroffenen Person sein, zu beurteilen, ob die Umstände, unter denen sie einen begleiteten Freitod durchführt, ihrer Auffassung nach ausreichend würdig sind", sagte Ludwig Minelli.

Aktive Sterbehilfe auch in Schweiz verboten

Wie in Deutschland ist auch in der Schweiz zwar aktive Sterbehilfe wie etwa die Verabreichung tödlicher Spritzen verboten. Da die private Dignitas den beiden Sterbewilligen lediglich mit einem tödlichen Medikament geholfen hat, das diese selbst eingenommen haben, gibt es dagegen keine rechtliche Handhabe in der Schweiz.

Ein großer Teil der Sterbewilligen kommt aus dem Ausland, vor allem aus Deutschland. Offizielle Angaben liegen dazu nicht vor. Laut Dignitas waren es 2006 fast 200 Sterbewillige, die zu der Organisation gegangen sind, darunter etwa 120 aus Deutschland. In Hannover hatte der Schweizer Verein 2005 eine deutsche Organisation gegründet und damit bundesweit Proteste ausgelöst.

Die Dignitas war in jüngster Zeit auch in der Schweiz heftig kritisiert worden. Weil sich Gemeinden der Stadt Zürich geweigert hatten, sogenannte Sterbebegleitungen in Wohn- und Industriegebieten zuzulassen, war Dignitas auf Hotels ausgewichen. Auch das löste Proteste aus. Eine etwa bis Oktober in Zürich angemietete Wohnung wurde gekündigt, weil Dignitas sich ihre Hilfe bezahlen lässt und somit eine gewerbliche Nutzung der Mietsache angenommen wurde.

Hospiz-Stiftung fordert politisches Handeln

"Jetzt geht Dignitas auf Parkplätze. Das ist nicht nur unglaublich zynisch, das ist menschenverachtend. Jetzt wird deutlich, dass Dignitas von einem Wahn besessen ist", sagte der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, in Dortmund. "Politisches Handeln ist gefragt und nicht das Entsetzen", fügte er hinzu und rief den Bundesrat auf, ein Gesetz zum Verbot der geschäftsmäßigen Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung in Deutschland voranzutreiben. Die Bundesländer Saarland, Thüringen und Hessen hatten im April 2006 einen solchen Entwurf eingebracht, der jedoch immer noch in den Ausschüssen behandelt wird.

In der Schweiz kündigten Politiker am Mittwoch an, der jüngste Vorfall könnte zu neuen parlamentarischen Vorstößen führen. Die Schweizer Regierung hatte noch im August Initiativen des Parlaments abgewiesen, strengere Vorschriften für die Sterbehilfe einzuführen. So lehnte es die Regierung ab, etwa die Verschreibung und Abgabe des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital (NAP) neu zu regeln, das von vielen Organisationen bei der Suizidhilfe verwendet wird. Alle geprüften Möglichkeiten hätten sich als unzweckmäßig erwiesen, stellte das Justizministerium dazu fest.

Sterbehilfe ist in der Schweiz nur zulässig, wenn die Sterbewilligen bei vollem geistigem Bewusstsein sind. Die Staatsanwaltschaft untersucht alle Selbstmordfälle routinemäßig. Dabei kann sie sich nach Angaben von Staatsanwalt Georg Staub auch auf Videos stützen, die Dignitas von dem Vorgang anfertigt. Ein Amtsarzt bestätigt dann die Todesursache. "Es ist Sache des Sterbewilligen zu entscheiden, wo er in den Tod gehen will", sagte Staatsanwalt Vollenweider.

AP/DPA / AP / DPA
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.