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Schwan geköpft: Das traurige Schicksal des "schönen Klaus"

In einem Düsseldorfer Park haben Tierquäler einem 20 Jahre alten Schwan den Kopf abgeschnitten. Der "schöne Klaus" war ein sehr beliebtes Tier - weil seine tragische Lebensgeschichte die Menschen berührt hat.

Schwan

In Düsseldorf wurde zum wiederholten Mal ein Schwan geköpft. Schwäne und Enten sind beliebte Opfer von Tierquälern. (Symbolbild)

Der "schöne Klaus" war der traurigste Schwan im Düsseldorfer Südpark. Jetzt wurde seiner bewegten Lebensgeschichte ein brutales Ende gesetzt: Wie die "Rheinische Post" berichtet, wurde der Rumpf des Tieres in der Nähe einer kleinen Fluss-Insel gefunden, auf der die Südpark-Vögel brüten. Der Schwan sei enthauptet worden, Kopf und Hals seien verschwunden. Der Angriff eines anderen Tieres werde ausgeschlossen: "Das, was mit diesem Schwan geschehen ist, machen nur Menschen", so Hermine Ohler vom Verein Tierhilfe Düsseldorf zur "RP".

Ein Schwanenleben voller Schicksalsschläge

Ohler kannte den Schwan seit 20 Jahren und schildert in der "Rheinischen Post" ein bewegtes Tierleben: Als Jungtier sei der "schöne Klaus" (der damals allerdings noch nicht so genannt wurde) zusammen mit einer Schwänin in den Düsseldorfer Hofgarten gekommen und später in den Südpark umgesiedelt.

Dort habe sich auch der erste Schicksalsschlag in diesem an Schicksalsschlägen nicht eben armen Schwanenleben ereignet: Seine gefiederte Partnerin wurde ebenfalls von Unbekannten getötet und geköpft. Schwäne werden immer wieder Opfer von Tierquälern. Erst im Sommer seien am Düsseldorfer Schwanenspiegel drei Jungtiere getötet worden, so Hermine Ohler: "Und immer wieder finden wir auch geköpfte Enten."

Weil der Verlust des Partners für monogame Schwäne eine Katastrophe darstellt, sei der "schöne Klaus" in tiefe Trauer verfallen. Erst als Südpark-Schwan "Rambo" (der wegen seiner entschlossenen Art so genannt wurde) von Parkbesuchern mit Bierflaschen beworfen und dabei tödlich verletzt worden sei, habe "Klaus" wieder glücklich werden können: Er tat sich mit "Rambos" Witwe zusammen - die allerdings vor zwei Jahren ebenfalls verendete.

Trauernd sei "Klaus" daraufhin durch den Südpark gezogen, ehe er seine verstorbene Frau tatsächlich wiedersah: Eine ganze Reihe von Spiegeln verziert einen Volkshochschulgarten im Südpark - und in jeder der verwitterten Scheiben habe der Schwan sein Weibchen wiedererkannt. Das habe ihm auch seinen Namen eingebracht: Jeden Tag habe das Tier fortan in die Scheiben gestarrt. Manchmal habe er dabei "einen herzzerreißenden Schrei" ausgestoßen, so Hermine Ohler.

Alle Verkupplungsversuche schlugen fehl

Sogar ein Nest baute "Klaus" dem Bericht zufolge in der Nähe der Spiegel für die wiedergefundene Gefährtin. Wiederholte Versuche von Tierschützern, ihm eine neue Partnerin zu verkuppeln, schlugen fehl. Die Weibchen vom Rhein hätten meist nach nur einem Tag innigen Schmusens gleich wieder Reißaus genommen, erzählz Ohler der "RP": "Die Rhein-Schwäne suchen die Weite, die mögen die Parks nicht."

In den letzten Monaten seines Lebens lag der apathische Schwan dem Bericht zufolge zumeist unter einer Laterne im Südpark. Mal sei er dort vom Tiernotruf eingesammelt worden, mal hätten sich besorgte Spaziergänger bei Hermine Ohler gemeldet. Auch das Futter, das viele Menschen dem traurigen Tier brachten, habe es kaum angerührt.

Am 16. November wurde der "schöne Klaus" von Tierbetreuern zum letzten Mal unter seiner Laterne gesehen. Einen Tag später war er tot.

tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.