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Durchgefallener Jahrgang Schweinfurter Privatschule schließt nach Abi-Pleite


25 von 27 Schülern waren im Juni an einer privaten Schweinfurter Fachoberschule durchs Abi gerasselt. Jetzt teilte die Skandalschule ihre Schließung mit - per E-Mail ans Kultusministerium.

Die private Fachoberschule in Schweinfurt, in der 25 von 27 Prüflingen durchs Abitur gefallen sind, schließt. Die Schule habe dem Kultusministerium am Freitag per Mail mitgeteilt, dass es im Schuljahr 2013/14 keinen Unterricht gebe, sagte Ministeriumssprecher Ludwig Unger. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

"Wir haben nach der Zukunft der Schüler gefragt, und daraufhin diese Information bekommen", sagte Unger. Die Schule wollte auf Anfrage keine Angaben machen. Das Kultusministerium hat den Schülern der Jahrgangsstufen 11 und 12 angeboten, auf eine staatliche Fachoberschule zu wechseln.

Von 15 möglichen Punkten in Mathe, Technik und BWL hatten alle Schüler zwischen 0,3 und 0,8 Punkten erreicht. In Deutsch, Englisch und Sozialkunde hatten die Schüler deutlich besser abgeschnitten. Die Private Fachoberschule Schweinfurt war 2011 gegründet worden. Die Kosten betrugen pro Monat 140 Euro Schulgeld plus Anmeldegebühr. Die Abituraufgaben wie auch der Lehrplan werden zentral vom Kultusministerium für ganz Bayern gestellt.

ins/DPA DPA

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