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Ehefrau verlässt Strauss-Kahn: Adieu, Dominique

Sie war die Löwin an seiner Seite, als er wegen mutmaßlicher Vergewaltigung vor Gericht und am Weltpranger stand. Aber offenbar waren seine Sex-Eskapaden zu viel für sie. Anne Sinclair hat sich von Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn getrennt.

Erinnern Sie sich? Es war im vergangenen Jahr. Die Zeit, als Maria Shrivertat nichts dergleichen.

Schon damals durfte man sich fragen: Wie hält die Frau das aus? Wieso tut sie sich das an? Sinclair war nie ein Anhängsel des Politikers. Die 63-Jährige war immer selbst Powerfrau, dazu wohlhabend, reich. Warum wirft sie ihn nicht raus? Die Fragen wurden auch nach der Rückkehr nach Frankreich umso drängender, als bekannt wurde, dass Strauss-Kahns, nun ja, außereheliche sexuelle Begegnung mit dem Zimmermädchen des New Yorker Sofitel kein Einzelfall war, sondern er hüben wie drüben auch ganz gerne an Sexpartys teilgenommen hatte.

Offenbar reicht es Sinclair aber nun doch. Die Nachrichtenagentur Reuters hat am Freitagmorgen gemeldet, dass Sinclair sich "Kreisen zufolge" von nunmehr Ex-IWF-Chef Strauss-Kahn getrennt habe. Die beiden wohnten jetzt in zwei verschiedenen Pariser Anwesen, sagte eine Strauss-Kahn nahestehende Person demnach am Donnerstag. Die Illustrierte "Closer" hatte zuvor berichtet, die Journalistin habe Strauss-Kahn aus ihrer gemeinsamen Wohnung im Zentrum der Hauptstadt geworfen. Seit 1991 ist Sinclair mit Strauss-Kahn in zweiter Ehe verheiratet. Aus erster Ehe hat sie zwei Kinder. Für den 63-jährigen Strauss-Kahn ist es die dritte Ehe, er hat vier Kinder.

Interessant ist dabei die Begründung für das Ende der Beziehung. Dem Vernehmen nach soll die Ehe darunter gelitten haben, dass sich DSK - so das Akronym für den Politiker - frustriert über mangelnde Jobperspektiven immer mehr aus dem Gesellschaftsleben zurückgezogen habe. Das klingt, mit Verlaub, recht aberwitzig, würde das doch bedeuten, dass Sinclair sich weniger daran gestört hat, dass ihr Mann seinen sexuellen Bedürfnissen vor aller Augen offenbar sozial ungehemmt nachgegangen ist, sondern daran, dass er jetzt, gebrandmarkt, zu oft zu Hause war statt auf Partys auf dem linken Seine-Ufer zu brillieren, womit auch immer.

Aber einerlei. Je weniger Strauss-Kahn sichtbar ist, umso mehr taucht Sinclair selbst wieder auf. Vor Kurzem heuerte sie als Herausgeberin bei der französischen Ausgabe der Internetzeitung "Huffington Post" an. Deren Chefin ist eine andere Powerfrau, die Amerikanerin Arianna Huffington. Strauss-Kahn hat in den USA indes noch eine zivilrechtliche Klage des New Yorker Zimmermädchens am Hals. In Frankreich wird derzeit gegen ihn wegen des Verdachts ermittelt, dass er wissentlich an Sex-Partys mit Prostituierten teilgenommen hat.

Florian Güßgen mit Reuters
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?