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Ein neuer Oberhirte für Augsburg: Papst ernennt Zdarsa zum Mixa-Nachfolger

Die Entscheidung für Konrad Zdarsa kam in Rekordzeit. Doch ob sich der Görlitzer Oberhirte über seine neue Aufgabe freut, darf zumindest angezweifelt werden. Zdarsa erbt ein tief verstörtes Bistum und muss erst einmal die Scherben zusammenkehren, die der Skandal um Walter Mixa hinterlassen hat.

Der Görlitzer Bischof Konrad Zdarsa wird Nachfolger Walter Mixas als Bischof in Augsburg. Das wurde am Donnerstag im katholischen Bistum Görlitz bekanntgegeben. Zuvor war bereits aus Augsburg gemeldet worden, dass Papst Benedikt XVI. einen Nachfolger für den Augsburger Bischof ernannt hat. Der dortige Diözesanadministrator hat für den Mittag zu einer Pressekonferenz eingeladen.

Der 66-jährige Zdarsa war erst 2007 zum Oberhirten der sächsischen Diözese ernannt worden. Vorher war er Generalvikar und Domkapitular in Dresden gewesen.

Mixa war im April zurückgetreten, nachdem ihm Gewalt gegen Heimkinder und Veruntreuung von Geldern für eine Waisenhausstiftung, zu Unrecht aber auch sexuelle Übergriffe vorgeworfen worden waren. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Zollitsch, und der Münchner Erzbischof Reinhard Marx hatten großen Druck auf Mixa ausgeübt. Das Bistum Augsburg war gespalten. Der neue Augsburger Bischof soll die Diözese nun wieder zusammenführen.

APN / APN
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.