Einsatz für Umwelt und Frieden Trio teilt sich den Alternativen Nobelpreis


Drei Aktivisten aus Afrika und Down Under teilen sich in diesem Jahr den Alternativen Nobelpreis: eine australische Ärztin, ein neuseeländischer Pazifist und ein Umweltschützer aus dem Kongo.

Der Alternative Nobelpreis geht in diesem Jahr an Aktivisten von Basisbewegungen in Afrika und Neuseeland. Die Jury für den "Right Livelihood Award" gab am Dienstag in Stockholm die Preisträger bekannt: René Ngongo aus dem Kongo, die in Äthiopien tätige Australierin Catherine Hamlin sowie Alyn Ware aus Neuseeland.

Der Umweltschützer Ngongo setzt sich besonders für die Erhaltung des Regenwaldes ein, Hamlin kümmert sich um die Gesundheit von Frauen in Afrika und der Neuseeländer Ware engagiert sich für Friedenserziehung und eine Welt ohne Atomwaffen. Ein Ehrenpreis geht an den kanadischen Umweltschützer David Suzuki für seinen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel.

Begründet wurde der "Right Livelihood Award" 1980 vom schwedisch-deutschen Philanthropen Jakob von Uexküll. Der Preis soll Personen und Initiativen ehren, die bei der Vergabe der Nobelpreise nicht beachtet werden. Die drei Preisträger teilen sich zwei Millionen Schwedische Kronen (218.000 Euro). Vergeben werden die Preise am 4. Dezember, sechs Tage vor der Verleihung der Nobelpreise, im schwedischen Parlament.

AP AP

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