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Deutschlandkarten: Wo die -dorfs, -ingens und -zells liegen

Der Designer Moritz Stefaner verortet in seinem jüngsten Projekt Muster in der Namensgebung von Orten und Städten in Deutschland. Herausgekommen sind wunderschöne Deutschlandkarten.

Je häufiger ein Suffix in einem gewissen Gebiet vorkommt, desto dunkler wird es in der Karte angezeigt; Orte auf -au bzw. -bach und ähnliche sind in Deutschland keine Seltenheit. Endungen mit -au kommen etwa in Sachsen oder Sachen-Anhalt häufig vor. Im Nordwesten zählen auch Langeoog und Wangerooge dazu. Entgegengesetzte Häufungen zeigen sich bei der Endung -bach, die vor allem im Südwesten vorkommen.

Je häufiger ein Suffix in einem gewissen Gebiet vorkommt, desto dunkler wird es in der Karte angezeigt; Orte auf -au bzw. -bach und ähnliche sind in Deutschland keine Seltenheit. Endungen mit -au kommen etwa in Sachsen oder Sachen-Anhalt häufig vor. Im Nordwesten zählen auch Langeoog und Wangerooge dazu. Entgegengesetzte Häufungen zeigen sich bei der Endung -bach, die vor allem im Südwesten vorkommen.

Moritz Stefaner ist einer der renommiertesten Experten für Datenvisualisierung im deutschen Sprachraum und darüber hinaus, bekannt sind etwa seine Visualisierungen für den Better Life Index der OECD. Sein jüngstes Projekt trägt den Titel "-ach, -ingen, -zell". Hierfür hat er die deutschen Ortsnamen aus der Wikipedia gezogen und mit Geodaten versehen. Daraus erstellte er dann Karten mit Häufungen gewisser Endungen.

Der Ansatz ist "nicht zu 100 Prozent wissenschaftlich", schreibt Stefaner auf der Website des Projekts, wo noch viel mehr Karten mit Endungen zu sehen sind. Es werden die Endungen verglichen, nicht Silben.

In der Fotostrecke oberhalb zeigen wir einige Ausschnitte des Projekts, Interessierte können den Code auf Github herunterladen.

gos