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Erste Stellungnahme zu "Vatileaks": Papst kritisiert die Medien

Erstmals hat sich der Papst öffentlich zu der Enthüllungsaffäre "Vatileaks" geäußert. Er sei betrübt, sagte er - und nahm die Medien aufs Korn.

Papst Benedikt XVI. hat in seiner ersten öffentlichen Stellungnahme zur Enthüllungsaffäre "Vatileaks" die Medien kritisiert. Es sei Traurigkeit in seinem Herzen, sagte der Papst am Mittwoch am Ende der wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz. Die Berichterstattung sei jedoch über die Fakten hinausgegangen. Einige Medien hätten ihre Folgerungen aufgebauscht und "ein Bild vom Heiligen Stuhl gezeichnet, das nicht der Realität entspricht", sagte der Papst vor 15 000 Gläubigen.

An der Seite Benedikts nahm nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa ein anderer Mitarbeiter den Platz von Kammerdiener Paolo Gabriele ein, der im Vatikan in Untersuchungshaft sitzt. Der 46 Jahre alte Familienvater soll vertrauliche Dokumente aus den Papst-Gemächern entwendet haben.

Der Papst wandte sich auch an seine Mitarbeiter und an die Menschen, die ihm die Treue hielten. "Deshalb ist es mir ein Anliegen, mein Vertrauen und meine Ermutigung gegenüber meinen engsten Mitarbeitern zu erneuern, und gegenüber allen, die mir täglich mit Treue, Hingabe und in Stille helfen bei der Erfüllung meines Auftrags."

Keine Kardinäle unter den Verdächtigen

Gabriele wird schwerer Diebstahl vorgeworfen. Seine Anwälte Carlo Fusco und Cristiana Arru' sagten den Ermittlern Kooperation zu. Ende dieser Woche oder Anfang nächster Woche sollten die Vernehmungen Gabrieles durch Untersuchungsrichter Piero Antonio Bonnet beginnen, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi laut Ansa. Am Mittwoch habe Gabriele erneut mit seinen Anwälten sprechen können.

Im Zuge der Ermittlungen seien mehrere Personen vernommen worden, sagte Lombardi. Entgegen Medienberichten seien darunter aber nicht fünf Kardinäle, und bei Gabriele sei auch kein Umschlag mit Adressen gefunden worden, an wen die gestohlenen Dokumente gehen sollten. "Es gibt keinen anderen Beschuldigten", ergänzte Lombardi erneut.

In den Medien werden unterdessen die Stimmen lauter, die nicht nur von Mittätern ausgehen, sondern sogar vermuten, dass Gabriele nur Handlanger war. "Die Dokumenten-Flucht muss von höherrangigen Leuten inszeniert worden sein", sagte der Historiker Rudolf Lill der "Frankfurter Rundschau" (Mittwoch). Lill vermutet auch einen Zusammenhang zwischen der Verhaftung des Butlers und der Entlassung des Chefs der Vatikanbank IOR, Ettore Gotti Tedeschi. Lombardi hatte jeden Zusammenhang zwischen beiden Fällen dementiert.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.