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Facebook-Massenaufruf in Hamburg: Prost U-Bahn!

In Hamburg bahnt sich das nächste Facebook-Großevent an: Vor dem Alkoholverbot in der U-Bahn der Hansestadt wollen es Tausende noch ein letztes Mal so richtig krachen lassen.

Von Katia Gicquel

Die Hamburger Partygemeinde trauert: Vorbei ist es bald mit dem Bier auf dem Weg zur Party oder ins Stadion. Vom 1. Oktober an wird bei Alkoholkonsum in den Bahnen und Bussen eine 40-Euro-Strafe fällig. Doch zum Abschied soll es nochmal richtig feucht, fröhlich und laut werden in der U-Bahn. Diverse Facebook-Gruppen wurden ins Leben gerufen, kommt nur ein Bruchteil der Angemeldeten wird es die größte Netzwerk-Party der Republik.

Gleich nach dem Beschluss der Stadt im April wurde die Gruppe "Gegen ein Alkoholverbot im HVV" gegründet, und ein User schlug prompt vor "Wir sollten alle einen Flashmob machen, mit der U3 im Kreis fahren und dabei Bier süffeln". Diese Idee nahm sich vor allem der Nutzer "Dei ne Mudda" zu herzen und das rief Facebook-Event "HVV-Abschiedstrinken" ins Leben. Der Plan: am letzten bußgeldfreien Tag kollektiv in den Zügen der U3 Alkohl zu trinken. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung, haben mehr als 19.000 Menschen zugesagt. Daraufhin habe allerdings der Initiator wahrscheinlich aus Angst vor Schadensersatzansprüchen die Veranstaltung zu einem stillen "Gedenk-Getränk ZUHAUSE" geändert.

Zu spät. Denn das Event von "Dei ne Mudda" ist nur das größte dieser Art, aber nicht das einzige. Zahlreiche andere Einladungen kursieren auf Facebook. Die meisten zählen zwar nur eine Handvoll Anmeldungen, aber auch größere Veranstaltungen sind zu finden, wie das "HVV Abschiedtrinken in U&S-Bahnen!", das schon fast 1000 Zusagen hat und bekanntgibt "wir feiern nicht zu hause sondern in der öffentlichkeit!! ringlinie U3 wird zum fahrenden non-stop partypalast!!". Und auch die 19.000 die "Dei ne Mudda" schon zugesagt haben, haben sich den Termin trotz verschwundenem Facebook-Eintrag sicherlich gemerkt.

Immer Ärger mit Facebook-Partys

Die Betreiber der Hamburger U-Bahn bereiteten sich deshalb vorsichtshalber auf einen möglichen Ansturm vor. Solche Facebook-Partys gehen nicht ohne massives Polizeiaufgebot und teure Aufräumarbeiten einher. Stichwort Thessa: In Hamburg kam es Anfang Juni trotz Polizei und dem Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes während der Geburtstagsfeier der 16-Jährigen, die den Termin versehentlich auf dem Netzwerk veröffentlicht hatte, zu Sachschäden. Kein Wunder bei 1500 Partygästen. Am vergangenen Freitag schließlich wurden bei einem 800 Personen starken Facebook-Auflauf in Wuppertal 16 Personen verletzt.

Das Alkoholverbot des HVV hat aber auch viele Befürworter und so hat prompt ein Facebook-Nutzer unter dem Pseudonym "No Alk" das Gegen-Event ins Lebengerufen: "HVV Begrüßungsfahrt für das Alkoholverbot in S- und U-Bahnen", die gleich am darauf folgenden Morgen stattfinden soll. Die Apfelsaft trinkende Gesellschaft kann dann beiläufig auch bei den nötigen Aufräumarbeiten mithelfen.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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