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USA: Jeder hat eine zweite Chance verdient: Wie ein Obdachloser ein neues Leben bekam

Seine Geschichte bewegt auf Facebook Tausende. Ein Obdachloser lebt sieben Monate unter einer Brücke – ohne Kleidung und ohne Geld. Doch ein Mann glaubt an ihn und gibt ihm einen Job. Es ist der Start in ein neues Leben. 

Faceboo-Post von Otis Owill Williams

"Eine wunderbare Geschichte" – dieser Post von Otis Owill Williams wurde auf Facebook fast 90.000 Mal geteilt

Der US-Amerikaner Otis Owill Williams hat auf Facebook eine Geschichte geteilt, die Hoffnung macht und vielen als Vorbild dienen könnte. Und eigentlich ist "Geschichte" schon übertrieben. Denn der Post von Williams umfasst gerade einmal acht Zeilen und ein Foto. Bewegt hat die Story trotzdem Tausende. Sie zeigt: "Jeder hat eine zweite Chance verdient."

Otis Owill Williams ist ein ganz normaler Mann und für viele nun ein echter Held. Er arbeitet bei einer Firma für Abfallbeseitigung in Baton Rouge im US-Bundesstaat Louisiana. Er ist verheiratet und liebt Sport. In seiner Profilbeschreibung bei Facebook schreibt er, dass er für "Gott, seine Ehefrau und seine Familie" lebt. Sie wolle er wertschätzen, lieben und bedingungslos beschützen. Doch er hat offensichtlich auch ein großes Herz für seine Mitmenschen. Am 13. November nämlich postet Williams ein Foto von sich und einem anderen Mann auf Facebook. Die beiden Männer stehen in einer Umkleide und geben sich die Hand. Der Mann neben Williams hat eine Uniform der örtlichen Abfallbeseitigung an und zeigt einen ausgestreckten Daumen nach oben.

"Er hat keinen Tag gefehlt, war nie zu spät"

Zu dem Bild schreibt Williams, dass er den jungen Mann vorübergehend als Aushilfe angestellt habe. Er sei obdachlos gewesen und habe keine Kleidung gehabt. Die sieben Monate vor der Anstellung habe der Mann unter einer Brücke gelebt. Seit seiner Anstellung habe der Mann nicht einen einzigen Tag gefehlt und sei nie zu spät gewesen. "Es gab keine einzige Beschwerde über ihn. Er hat sich wieder mit seinen Eltern zusammengerauft, hat mittlerweile wieder ein Auto und besitzt wieder Kleidung. Jetzt ist er offizieller Mitarbeiter der Abfallbeseitigung – mit allen Vorzügen", so Williams auf Facebook. Er schließt seinen Post mit den Worten: "Eine wunderbare Geschichte. Gott ist gut."

Vom Obdachlosen zum Müllmann – die Geschichte bewegte Tausende

Mehr ist über Williams und seinen neuen Arbeitskollegen nicht bekannt. Doch das Vertrauen, das Williams in den Obdachlosen hatte, bewegt viele Menschen. Der Facebook-Post wurde in den letzten zehn Tagen fast 90.000 Mal geteilt, hundertfach kommentiert und hat über 200.000 Likes gesammelt. Die Geschichte macht vielen Menschen Hoffnung. Sie zeigt, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient hat. Viele Facebook-User bedanken sich bei Williams, loben sein Vertrauen in den ehemals Obdachlosen oder danken Gott.

Obdachlosigkeit ist in den USA ein großes Problem. Die Initiative "National Alliance to End Homelessness" schätzt, dass in den USA (325 Millionen Einwohner) mehr als 550.000 Menschen obdachlos sind. Zum Vergleich: In Deutschland (82 Millionen Einwohner) sollen nach Angaben der Hilfsorganisation Malteser rund 50.000 Menschen auf der Straße leben. 

Im US-Bundesstaat Louisiana leben den Angaben zufolge 3300 Menschen ohne festes Dach über dem Kopf. Dank Otis Owill Williams ist es jetzt einer weniger.

Quellen: Facebook-Account / "National Alliance to End Homelessness" / Hilfsorganisation Malteser 

Studiogespräch am 25.07.2018 : "Hinsehen und helfen": Eric Stehfest und Jenny De la Torre sprechen über die Arbeit für Obdachlose
hh
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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