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Fall der Berliner Mauer: Berlin feiert Mauerfall mit "Lichtgrenze" - Teile gestohlen

Tausende leuchtende Ballons, die entlang der ehemaligen Mauer aufgestellt worden waren, sind in den Abendhimmel aufgestiegen. Zuvor haben sich Randalierer und Diebe an ihnen zu schaffen gemacht.

Genau 25 Jahre nach ihrem Fall hat sich die Berliner Mauer symbolisch noch einmal aufgelöst: Tausende leuchtende Ballons, die entlang der ehemaligen Grenze aufgestellt worden waren, stiegen in den Abendhimmel auf. Die spektakuläre Aktion, die am Brandenburger Tor gestartet wurde, bildete den Höhepunkt der ganztägigen Feierlichkeiten. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete die Geschehnisse von 1989 als Vorbild für andere Freiheitsbewegungen.

Am Freitag waren in der Berliner Innenstadt tausende Ballons entlang der früheren Mauer aufgestellt und mit Helium gefüllt worden. Nach dem Start der Aktion am Brandenburger Tor dauerte es etwa eine halbe Stunde, bis am früheren Grenzübergang Bornholmer Straße die letzten Ballons in die Luft aufstiegen. Die "Lichtgrenze" der leuchtenden Ballons hatte sich auf einer Strecke von 15 Kilometern in der Berliner Innenstadt erstreckt.

Randalierer und Diebe machten sich an "Lichtgrenze" zu schaffen

Doch es gab auch Schwund, wie die Pressesprecherin der Kulturprojekte Berlin, Gabriele Miketta, laut "RP Online" berichtete. So seien einige der Ballons aus unerklärlichen Gründen geplatzt. Andere wurden allem Anschein nach schlichtweg gestohlen. Insgesamt seien die Ausfälle jedoch eher gering gewesen und alle Verluste ersetzt worden. Am Morgen wurden vorsorglich alle Stelen neu mit knapp 7000 Ballons ausgestattet.

and/AFP / AFP