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Fastfoodverkäufer hilft blindem Kunden: Der Alltagsheld aus der Imbissbude

Weil eine Frau seinem blinden Stammkunden 20 Dollar stahl, entschädigte ein amerikanischer Imbissmitarbeiter ihn aus der privaten Geldbörse. Seitdem läuft sein Fastfood-Restaurant bestens.

Tue Gutes und dir wird Gutes widerfahren. Diese alte Karma-Weisheit bewahrheitete sich nun für einen Imbissmitarbeiter in Minnesota. Joey Prusak, 19-jähriger Manager einer Filiale der Fastfoodkette Dairy Queen, ist der Held einer kleinen, herzerwärmenden Provinzgeschichte, über die die US-Seite "The Blaze" berichtet.

Prusak beobachtete demnach, wie einem seiner Stammkunden beim Bezahlen ein 20 Dollarschein aus der Geldbörse fiel. Da der Mann blind ist, bemerkte er dies nicht. Eine ältere Dame, die in der Warteschlange hinter dem Mann stand, nutzte dies aus und steckte den Schein in die eigene Tasche. Prusak protestierte daraufhin und forderte die Frau auf, das Geld zurückzugeben. Doch die dachte gar nicht daran und behauptete dreist, der Geldschein sei ihr aus der Tasche gefallen. Als Prusak sich weigerte, die Diebin zu bedienen, stürmte diese schimpfend aus dem Lokal.

Doch damit war der Gerechtigkeitssinn von Joey Prusak noch nicht befriedigt. Er ging zu dem Geschädigten und zückte 20 Dollar aus dem eigenen Portmonnaie. Ein Augenzeuge war von dieser Geste so beeindruckt, dass er den Vorfall per Mail den Besitzern von Dairy Queen schilderte. "Danke für diesen außergewöhnlichen Kundenservice und die tolle Erfahrung", schrieb der anonyme Kunde.

Als sich die Mail via Reddit im Netz verbreitete, erlebte Joey Prusak eine Welle der Sympathie. Dutzende von Kunden hätten ihm seitdem gedankt, berichtet Prusak. Die Umsätze seiner Filiale hätten sich an den folgenden Tagen verdoppelt. Das gefiel auch Prusaks Boss. "Ich bin stolz, einen Typen wie dich zu kennen", schrieb er seinem Angestellten. Manchmal funktioniert eine gute Tat eben besser als jede Werbekampagne.

bak
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
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