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Faszination des Bösen: Warum wir bei Ekel-Videos nicht weggucken können

Hier kommt nicht nur eine Erklärung, sondern auch gleich eine Entschuldigung dafür, dass wir so gern Ekelhaftes, Schockierendes  und Grausames betrachten. Es geht uns nur ums Überleben!

Von Sophie Albers Ben Chamo

Eine junge Frau verzieht das Gesicht in Ekel

Egal wie angeekelt wir sind, viele von uns gucken trotzdem hin, wenn mal wieder ein Schock-Video viral geht

Ob Unfälle, Ungeziefer im Essen oder die Tötungsvideos des IS, viele Internet-User können den Blick einfach nicht abwenden von diesen Clips, die zwischen den Wonneminuten mit Katzenvideos für Schock, Ekel und Verstörung sorgen. Und jedes Mal gilt die Formel: je verstörender, desto mehr Klicks. Ein Phänomen, das die US-Medienwissenschaftlerin Bridget Rubenking von der University Central Florida schon länger erforscht. Ihre Ergebnisse beruhigen diejenigen, die sich hin und wieder mal fragen, ob sie nicht vielleicht doch pervers sind. Seid ihr nicht, meint Rubenking. Jedenfalls nicht alle.

Für ihre Studie "Fasziniert und angeekelt" (Captivated and grossed out: An examination of processing gore and sociomoral disgust in entertainment media) hat die junge Assistenz-Professorin 130 Studenten verstörende, ekelige, schockierende Videoclips sehen lassen und sie zu ihren Empfindungen befragt.

Weil wir Menschen sind

Zuerst die gute Nachricht: Rubenking sagt: "Die Faszination kann teilweise damit erklärt werden, dass wir Menschen sind. Wir wollen vom Verstörenden, Ekeligen lernen, um nicht selbst als ekelige Leiche zu enden." Reiner Überlebenswille also. Sie können guten Gewissens weiterklicken.

Die schlechte Nachricht: Verstörende, ekelige Szenen machen uns vergesslich - und damit manipulierbar. Das führt Rubenking im Interview mit der "Huffington Post" aus. Schockierende Szenen seien "kognitive Unterbrecher" - die Szenen davor sind schwer erinnerbar oder werden gleich vergessen. Aber die Schock-Szene selbst bleibt im Kopf. Womöglich für immer.

Damit kommen wir zum Teilen des verstörenden Videos. Offensichtlich wollen wir mit unseren Gefühlen nicht allein bleiben, was man positiv betrachtet sozial nennen können. Negativ  betrachtet steckt darin aber auch die vorsätzliche Verunreinigung anderer Hirne.

Das Ungesehene muss gesehen werden

Im Interview kommt ebenfalls Brad Kim zu Wort, Redakteur des Portals Know your meme, das Internet-Phänomene sammelt. Er bemüht zur Erklärung unserer faszinierenden Faszination mit dem Ekel ein Internet-Axiom: "Was gesehen wurde, kann man nicht ungesehen machen. Aber was noch nicht gesehen wurde, weil es nicht gesehen werden sollte, muss gesehen werden."

Auch wenn sie gegen Zensur sei, findet Rubenking: "Es gibt Videos, die haben keinen Platz in der Öffentlichkeit". 

Bis sie einer findet. 

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(