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Tragödie in Rheinland-Pfalz: Fünf Menschen sterben bei Dachstuhlbrand - Ermittler haben einen Verdacht

Feuertragödie in der Pfalz: Drei Männer und zwei Frauen sind bei einem Häuserbrand ums Leben gekommen. Versperrten ihnen die Flammen den Rettungsweg? Die Ermittler haben viele Fragen - und eine Vermutung.

Feuerwehrleute löschen den Brand in einem Mehrfamilienhaus in Lambrecht in Rheinland-Pfalz

Feuerwehrleute löschen den Brand in einem Mehrfamilienhaus in Lambrecht in Rheinland-Pfalz

DPA

Wie eine offene Wunde klafft der verbrannte Dachstuhl auf dem ruinierten Mehrfamilienhaus im pfälzischen Lambrecht. Die wenigen verbliebenen Sparren auf dem Gebäude sind schwarz verkohlt. Hier, direkt unter dem Dachfirst, fanden fünf Menschen bei einem Brand grausam den Tod. "Es gab eine enorme Hitze und null Sicht", schildert Wehrleiter Frank Flockerzi die dramatische Lage nach Eintreffen der Rettungskräfte. Drei Männer und zwei Frauen konnten nur noch tot geborgen werden. "Die Region ist erschüttert", sagt der Landrat des Landkreises Bad Dürkheim, Hans-Ulrich Ihlenfeld, mit tonloser Stimme.

Autofahrer warnt Hausbewohner vor Feuer

Der schlimme Verdacht der Ermittler: Es gab vermutlich keinen Rauchmelder in der Fünf-Zimmer-Wohnung, obwohl die Warnanlage in Deutschland Pflicht ist. Wie kann das sein? "Die möglichen Verstöße gegen das Baurecht werden wir prüfen", kündigt Ihlenfeld an. Das Unglück hätte indes noch schlimmer enden können. Ein Autofahrer habe den bereits lichterloh brennenden Dachstuhl am späten Donnerstagabend zufällig entdeckt, angehalten und die übrigen Bewohner aus dem Haus geklingelt, sagt Wehrleiter Flockerzi. In dem Gebäude sind insgesamt 32 Menschen polizeilich gemeldet, darunter viele Kinder.

Vor der Brandruine stapft Polizeihauptkommissar Andreas Müller durch den schmutzig gewordenen Löschschaum. Vier Angehörige der Bereitschaftspolizei Enkenbach sperren das Gebäude mit rot-weißem Flatterband ab. Das Haus wirkt verwohnt, hinfällig. Die Fassade ist stellenweise abgebröckelt und gibt den Blick auf das Dämmmaterial frei. In der Garage stapeln sich Matratzen, Farbeimer und Bauschutt. "Nach derzeitigem Stand ist das Haus wohl nicht mehr bewohnbar", meint Müller.

Leichen liegen alle im Schlafzimmer

Vier Minuten nach dem Alarm war die Feuerwehr vor Ort. "Ursache in der Küche war vermutlich ein technischer Defekt oder Fahrlässigkeit - Hinweise auf eine Einwirkung von außen gibt es nicht", sagt Oberstaatsanwalt Hubert Ströber. Zwei Opfer sind Männer aus Polen im Alter von 43 und 54 Jahren. Klarheit zur Identität der übrigen drei Toten - zwei Frauen und ein Mann - und zur Todesursache soll eine Obduktion bringen. Die Rettungskräfte fanden alle fünf Leichen im Schlafzimmer. "Es ist gut möglich, dass die Menschen erstickt sind", sagt ein Ermittler. Keine der Leichen weist demnach Brandwunden auf.

Die Luftaufnahme zeigt das Haus in Lambrecht mit seinem ausgebrannten Dachstuhl

Die Luftaufnahme zeigt das Haus in Lambrecht mit seinem ausgebrannten Dachstuhl

DPA

Die Menschen in dem Ort im Pfälzerwald sind sichtlich schockiert. "So etwas habe ich in 45 Dienstjahren nicht erlebt", sagt Polizist Müller. Erst vor zwei Jahren erschütterten die Verbrechen dreier Altenpfleger im Seniorenhaus Lambrechter Tal die Bevölkerung der Stadt mit rund 4000 Einwohnern. Die Täter sitzen wegen zweifachen Mordes lebenslang hinter Gittern. Die Tat sorgte deutschlandweit für Schlagzeilen. Und nun diese Tragödie. "Die Einsatzkräfte, die die Leichen fanden, werden psychologisch betreut", sagt Flockerzi.

"Der Trupp musste sich am Feuer vorbeikämpfen", erzählt der Wehrleiter. Wurde die Wohnung zur Todesfalle, weil die Flammen den Weg zum Treppenhaus versperrten? Für die Ermittler ist das eine der Möglichkeiten. "Vielleicht sind die drei Männer und zwei Frauen aber auch im Schlaf erstickt", meint einer der Polizisten.

Die anderen Bewohner kommen zunächst bei Verwandten oder Bekannten unter. "Wir können zudem zumindest drei Wohnungen anbieten", sagt Verbandsbürgermeister Manfred Kirr. Die Stadt bittet insbesondere für die acht betroffenen Kinder und Jugendlichen um Kleiderspenden.

mad / Wolfgang Jung / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(