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England: Feuerwehrmann sitzt beim Friseur, als der Notruf kommt – er zögert keine Sekunde

Feuerwehrmänner sind immer zum Dienst bereit. So wie Joe Cartwright: Der Engländer eilte kurzerhand vom Friseur zu einem Notfall – mit halbfertiger Frisur.

Feuerwehrmann mit halbfertiger Frisur

Ein neuer Trend? Joe Cartwright hat einfach die Pflicht vom Friseur weggerufen

Joe Cartwright ist ein Feuerwehrmann auf Abruf. Hauptberuflich arbeitet er als Rettungssanitäter, daneben aber muss er sich 84 Stunden in der Woche bereithalten, um in seinem Heimatort Ashburton in englischen Grafschaft Devon bei Notfällen die Feuerwehr zu unterstützen. Und da kann die Pflicht schon mal in den ungewöhnlichsten Situationen rufen.

Der 31-Jährige saß gegen ein Uhr mittags gerade bei seiner Friseurin, als sein Pieper plötzlich losging. Auf einer Farm in der Nähe hatten einige Heuballen Feuer gefangen, die Flammen drohten sich auszubreiten. Joe Cartwright musste nicht lange überlegen: Ohne viele Umschweife sprang er der Friseurin quasi unter der Schere weg und machte sich zum Einsatz bereit.

Feuerwehrmann eilt mit halbfertiger Frisur zum Notfall

Die Frisur auf seinem Kopf war da nicht mehr als Stückwerk – die Friseurin war nur fünf Minuten lang zu Gange gewesen und hatte "gerade erst die Seiten geschnitten", erzählt Cartwright. Entsprechend seltsam sah der Feuerwehrmann dann auch aus, als er sich auf der Wache zum Dienst meldete.

To be a retained firefighter takes a certain type of person, to respond to your alerter 24 hours a day, 7days a week...

Gepostet von Buckfastleigh Fire Station am Mittwoch, 7. November 2018

"Ich hatte meine Haare nur ein paar Stunden lang so geschnitten, aber meine Kollegen fanden es sehr lustig und fragten, ob ich einen neuen Trend setzen wollte", sagte Cartwright der "Daily Mail". Einige ältere Kollegen hätten tatsächlich geglaubt, sein Haarschnitt sei nun die neueste Mode. Nachdem das Feuer gelöscht war, kehrte der dreifache Familienvater zurück in den Friseursalon und ließ seine Frisur wieder in Ordnung bringen.

Feuerwehrmänner auf Abruf

Das Modell der Feuerwehrmänner auf Abruf in England ähnelt der freiwilligen Feuerwehr in Deutschland, allerdings haben die Feuerwehrmänner dort Verträge und werden bezahlt. Joe Cartwright ist auf der Insel mit seiner kuriosen Aktion zu einem kleinen Symbol für die Arbeit dieser Männer geworden.

"Um ein Feuerwehrmann auf Abruf zu sein, muss man schon ein bestimmter Typ Mensch sein", schreibt seine Feuerwehrwache auf Facebook. 24 Stunden, sieben Tage die Woche einsatzbereit zu sein, dafür brauche es schon ein besonderes Maß an Hingabe. Cartwright habe nun allerdings ein neues Level erreicht, heißt es dort mit einem Augenzwinkern.

Quellen: "The Independent" / "Daily Mail" / Buckfastleigh Fire Station 

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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