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Verkauf gestartet So viel geben die Deutschen für Silvesterfeuerwerk aus

Ein Käufer nimmt abgepackte Feuerwerksraketen beim Werksverkauf des Herstellers WECO
Auch beim Feuerwerkherstellers WECO startete am Samstag der Verkauf von Feuerwerkskörpern
© Roberto Pfeil / DPA
Kurz vorm Jahreswechsel hat der Verkauf von Feuerwerkskörpern begonnen. Die bunte Knallerei sorgte mit Blick auf das Klima in der vergangenen Tagen für Gesprächsstoff. Viele wollen darauf jedoch nicht verzichten - und geben auch gerne viel Geld dafür aus.

Eigentlich ist der Verkauf von Feuerwerk offiziell erst ab dem 29. Dezember erlaubt. Weil dieser aber in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, beginnt der Feuerwerksverkauf schon einen Tag früher: an diesem Samstag.

Vor dem Werksverkauf des Herstellers Weco zum Beispiel in Eitorf in Nordrhein-Westfalen warteten Kunden schon seit den frühen Morgenstunden darauf, Raketen, Böller und Batterien zu kaufen.

Die bunte Knallerei gehört für viele zum Jahreswechsel dazu. Auch wenn das Thema Silvesterfeuerwerk in diesem Jahr wieder für einige Diskussionen. So forderte beispielsweise die Deutsche Umwelthilfe (DUH), dass in bundesweit 98 mit Feinstaub besonders belasteten Städten nicht mehr geknallt werden dürfe. 

In mehreren deutschen Städten gibt es auch wieder Böllerverbotszonen, allerdings zum Schutz der Bewohner und der Altstädte. So ist das Knallen unter anderem rund um den Kölner Dom und in Teilen der Altstadt verboten. Auch in Düsseldorf und Berlin werden Verbotszonen eingerichtet.

Silvesterfeuerwerk: Jeder Zehnte zahlt 50 Euro und mehr

Trotzdem sind viele Deutsche bereit, beim Kauf von Raketen und Böllern viel Geld in die Hand zu nehmen. Wie aus einer aktuellen Umfrage von YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht, gibt jeder Zehnte für seine Silvesterböllerei durchschnittlich 50 Euro und mehr aus. Drei Prozent der Befragten lässt sich den Knall-Spaß sogar richtig etwas kosten: Sie zahlen demnach mehr als 100 Euro. 

Etwa ein Drittel der Befragten legt für ihr Feuerwerk 20 bis 50 Euro auf den Tisch, gut ein weiteres Drittel 10 bis 20 Euro. Jeder Zehnte gibt maximal bis zu zehn Euro für Raketen und Böller aus. Acht Prozent der Befragten geben an, ihr Feuerwerk nicht selbst zu kaufen oder machten keine Angaben.

Gleichzeitig finden allerdings sieben von zehn Bundesbürgern, dass Feuerwerkskörper zu teuer sind. 21 Prozent empfinden das nicht so, 9 Prozent machen dazu keine Angabe.

Für den Jahreswechsel 2019/2020 erwartet der Verband der pyrotechnischen Industrie 133 Millionen Euro Umsatz - ungefähr so viel wie im Vorjahr. Die Deutsche Umwelthilfe warb indes dafür, für saubere Luft auf den Kauf von Feuerwerkskörpern zu verzichten.

jek DPA

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