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Florida: US-Kirche ruft zu Sex-Wettbewerb auf

Göttlicher Sex einmal anders: In Florida hat eine Kirche wegen der hohen Scheidungsraten einen Sex-Wettbewerb gestartet: 30 Tage lang sollen verheiratete Gemeindemitglieder täglich Beischlaf im Namen des Herrn vollziehen. Es gibt sogar einen Leitfaden - mit interessanten Höhepunkten.

Sex mit Gottes Wille: Eine protestantische Kirche in Florida hat ihre verheirateten Mitglieder dazu aufgerufen, an jedem Tag im Monat Sex zu haben. Pfarrer Paul Wirth startete jetzt einen entsprechenden Appell mit dem Ziel, die hohen Scheidungsraten zu drücken. "Die Leute haben nicht genug Sex", erklärte die Relevant Church auf ihrer Webseite. "Ein großartiges Sexualleben ist eine Herausforderung und erfordert Beachtung, Entschlossenheit und Planung." Dies sei auch der Wille Gottes. Die "Relevant Church" in Ybor City wendet sich mit ihren Gottesdiensten vor allem an Studenten, Berufstätige und junge Familien.

Auf seiner Homepage relevantchurch.com ruft die Kirche Paare dazu auf, sich zu dem Wettstreit anzumelden und 30 Tage lang täglich miteinander zu schlafen - allerdings nur, wenn sie verheiratet sind. Singles sollen stattdessen 30 Tage lange auf Sex verzichten. In einem Blog können sich die sexwilligen Paare und enthaltsamen Singles einen Leitfaden runterladen, der neben einem Kalender zum Abhaken des Tagespensums die zehn wichtigsten emotionalen Bedürfnisse in einer Partnerschaft erklärt: Neben Offenheit, Ehrlichkeit und guten Gesprächen gibt es dort den diskreten Tipp, dass man sich für den Partner attraktiv halten soll - z. B. mit Sport, Diäten oder einem schicken Haarschnitt.

Bibelstellen für die geistige Erfüllung

Um die Paare nicht nur körperlich zu beschäftigen, gibt es in dem Eherettungs-Ratgeber für jeden geschafften Tag Fragen, mit denen sich die Partner auseinander setzen müssen. So sollen die Ehepaare am 11. Tag überlegen, auf welche Weise sie ihrem Partner mitteilen, dass sie Lust auf Sex haben. Für die spirituelle Erfüllung liefert der Ratgeber passende Stellen aus der Bibel, die begleitend dazu gelesen werden sollten.

Wenn es die Paare nicht auf die erwünschten 30 Mal Beischlaf schaffen, müssen sie sich trotzdem nicht um ihr Seelenheil sorgen. "Wir werden zum Schluss sicher nicht die 'Hausarbeiten' der Paare benoten", sagte Pfarrer Paul Wirth der Onlineausgabe der Zeitung "St. Petersburg Times". Aber selbst wenn die Paare nur dreimal Sex in der Woche schaffen, werde sich ihre Beziehung verändern. Doch die Kirche spekuliert noch auf andere fruchtbare Nebenwirkungen: Wirth hofft, dass die Pro-Sex-Kampagne mehr Menschen in seine Kirche lockt - vor allem solche, die sonst niemals gekommen wären.

Angelika Dehmel mit AP
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.