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Tote Schweizer Nationalspielerin: Teamkolleginnen lassen sich Tattoo für verstorbene Fußballerin Ismaili stechen

Nach dem Tod der Schweizer Fußballspielerin Florijana Ismaili ist die Trauer bei ihren Teamkolleginnen groß. Fünf Freundinnen der Nationalspielerin wollen ihr Andenken mit einem Tattoo bewahren.

Florijana Ismaili

Florijana Ismaili starb im Alter von 24 Jahren

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Der Tod von Nationalspielerin Florijana Ismaili bewegt weiter den schweizerischen Fußball. Die 24-Jährige war bei einem Badeunfall im Comer See ertrunken. Fans und Mitspieler trauern um die Mittelfeldakteurin. Zum Gedenken an ihre Mitspielerin haben sich nun fünf Schweizer Fußballspielerinnen Tattoos stechen lassen, die an Ismaili erinnern sollen.

Francesca Calò vom 1. FC Köln, ebenfalls für die Schweizer Nationalmannschaft aktiv, postete auf Instagram ein Bild, auf dem sie und vier weitere Kolleginnen ihre Tätowierungen in die Kamera halten. Die fünf Fußballerinnen ließen sich einen Hut stechen sowie den Schriftzug "FI9 – Für die Familie".

Florijana Ismaili starb im Alter von 24 Jahren

Der Hut galt als Markenzeichen von Florijana Ismaili, die oft mit der Kopfbedeckung zu sehen war. Die Zahl neben den Initialen steht für die Rückennummer, die Ismaili bei ihrem Klub Young Boys Bern trug. Für den Schweizer Verein hatte sie gespielt, seit sie 16 Jahre alt war und dort hatte sie auch das Kapitänsamt inne. Für die Schweizer Nationalmannschaft hatte Ismaili 33 Länderspiele bestritten.

Francesca Calò hatte sich bereits zuvor in einem emotionalen Instagram-Post von ihrer Teamkollegin verabschiedet. "Gott Flo, wie viel haben wir zusammen durchgemacht.  Wie viele Spiele haben wir zusammen gewonnen. Wie oft haben wir das Leben in vollen Zügen genossen", schrieb Calò. "Nichts wird mal so wie es war ohne Dich, Flo. Du fehlst verdammt."

Florijana Ismaili war am 29. Juni in den Comer See in Italien gesprungen, um sich abzukühlen, und nicht wieder aufgetaucht. Daraufhin hatte die Freundin, mit der Ismaili unterwegs gewesen war, die Polizei alarmiert. Nach tagelanger Suche wurde ihr Leichnam in 204 Metern Tiefe von einem Tauchroboter gefunden.

Quelle: Francesca Calò auf Instagram


epp