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Frankreich: Sarkos teure Schmink-Orgie

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat im Wahlkampf tief ins Schminktäschchen gegriffen: Wie eine Finanzkommission herausfand, beliefen sich die Kosten für seine Schönheitspflege auf 34.400 Euro. Doch von einem Mitkandidaten wurde selbst das noch getoppt.

Eine Finanzkommission hat die Ausgaben des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy für sein Make-up während des Wahlkampfs als zu hoch eingeschätzt. Sarkozy habe etwa 34.400 Euro für Schminke ausgegeben, berichtete die Zeitung "Le Parisien" unter Berufung auf die Kommission. Für das Make-up des Präsidenten seien Rechnungen mit einem Stundenlohn von bis zu 450 Euro vorgelegt worden, berichtete ein ungenanntes Mitglied der Kommission. Weil die Ausgaben "privater Natur und exzessiv hoch" seien, werde nur etwa ein Drittel aus dem Budget für die Wahlkampffinanzierung zurückerstattet.

Noch höhere Ausgaben hat Sarkozys Wahlkampfgegnerin Ségolène Royal für Make-up und Frisur eingereicht. Von knapp 52.000 Euro werde auch ihr nur ein Drittel aus der Wahlkampfkasse erstattet. Eine weitere Ausgabe, die die Finanzkommission dem Bericht zufolge nicht anerkennen will, sind etwa 53.600 Euro für die Installation einer Anlage zum Aufdecken versteckter Mikrofone im Wahlkampfquartier der sozialistischen Kandidatin.

DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?