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Franziskus I. erste Worte: Der Papst sagt "Buona Sera"

Sympathisch, bescheiden, zurückhaltend - so zeigte sich Franziskus I. den Gläubigen. Seine ersten Worte vom Balkon des Petersdomes: "Buona Sera".

Mit "Brüder und Schwestern, buona sera" hat sich der neue Papst Franziskus I vom Balkon des Petersdoms aus an die ihm zujubelnden Gläubigen gewandt. Es sehe so aus, als seien seine Brüder - die übrigen Kardinäle - fast bis ans Ende der Welt gegangen, um einen neuen Papst zu finden, erklärte der aus Argentinien stammende Jorge Mario Bergoglio, der bislang Kardinal von Buenos Aires war. Der neue Papst segnete die Menschenmenge auf dem Petersplatz und forderte die Welt auf, den Weg der Liebe und Brüderlichkeit einzuschlagen.

Franziskus I. bat die Gläubigen, für ihn zu beten. Er dankte auch Papst Benedikt Emeritus - dem früheren Kardinal Joseph Ratzinger - für seine Arbeit für die Kirche. Später telefonierte er noch mit dem 85-jährigen Deutschen, der die Ereignisse rund um das Konklave in der päpstlichen Residenz Castel Gandolfo am Fernseher verfolgt hatte.

Am Ende seiner kurzen Ansprache betete der neue Papst mit den Gläubigen auf dem Petersplatz ein Vater Unser und ein Ave Maria für seinen Vorgänger Benedikt. Als der Papst dann die Gläubigen um ein stilles Gebet für sich bat, wurde es auf dem mit Zehntausenden Gläubigen und Touristen gefüllten Platz ganz still. Nach dem apostolischen Segen Urbi et orbi - der Stadt und dem Erdkreis - wünschte Franziskus den jubelnden Menschen eine gute Nacht und zog sich zurück.

kng/Reuters / Reuters