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Auf deutscher Fregatte geboren: Die kleine Sophia verzaubert eine ganze Bundeswehr-Besatzung

Ihre hochschwangere Mutter flüchtete über das Mittelmeer aus Somalia, geriet in Seenot und wurde gerettet. An Bord der deutschen Fregatte "Schleswig-Holstein" setzten die Wehen ein - und Sophia wurde geboren.

Eine aus Somalia geflüchtete Frau hat an Bord der deutschen Bundeswehr-Fregatte "Schleswig-Holstein" Baby Sophia geboren.

Die kleine Sophia ist kerngesund. Mutter des Säuglings ist die 33-jährige Rahma A. aus Somalia. Sie gebar das Mädchen an Bord des Bundeswehr-Schiffs "Schleswig-Holstein".

Die vergangenen Tage dominierten hierzulande überwiegend Negativ-Nachrichten rund um den aktuellen Flüchtlingszustrom die Schlagzeilen. Vielerorts sorgten Meldungen über rassistische Hetze und tumben Fremdenhass in deutschen Städten für Empörung. Nun bricht eine positive Nachricht in erfreulicher Weise aus diesem Schema aus: Nach Informationen der „Bild"-Zeitung hat die Somalierin Rahma A. am Montagmorgen um 4.15 Uhr an Bord der deutschen Fregatte "Schleswig-Holstein" ein gesundes Mädchen namens Sophia geboren.

Vor fünf Monaten hatte Rahma A. endgültig die Hoffnung auf ein glückliches Leben in ihrem Land aufgegeben und den Entschluss gefasst, ihrer Heimat den Rücken zu kehren und vor den dortigen Missständen zu flüchten. Damit begann für die 33-Jährige auf ihrer Flucht gen Norden eine wahre Odyssee, an deren Ende sie am vergangenen Wochenende vom britischen Marineschiff "HMS Enterprise" im Mittelmeer aus Seenot gerettet wurde.


Lichtblick im Alltag deutscher Marinesoldaten

An der Seite von 452 weiteren Menschen (darunter 83 Frauen und 24 Kinder) wurde die Hochschwangere dann am Sonntag an das deutsche Marineschiff übergeben. Nachdem man sie dort umgehend auf der Krankenstation untergebracht hatte, wandte sie sich an die Besatzung. Wie Obermaat Charlie M. der "Bild"-Zeitung berichtet, hatte Rahma eine Vorahnung, dass ihr Kind schon bald zur Welt kommen werde.

Gemeinsam mit dem diensthabenden Stabsarzt Marius S. half Antriebstechniker M. anschließend bei der Geburt des Säuglings, die ohne Komplikationen verlief. Auch für ihn selber war dies ein nicht ganz alltäglicher Einsatz. "Die Geburt eines Kindes ist ein beeindruckender Moment. In solchen Momenten spürt man, dass man etwas Sinnvolles tut", sagte M. ergriffen.

Erste Hochsee-Geburt bei der Bundeswehr

Die Geburt des kleinen Sonnenscheins (49 Zentimeter, 3000 Gramm) stellt indes eine Premiere dar: Noch nie zuvor fand eine Entbindung auf einem Schiff der deutschen Marine statt. Dennoch war die Besatzung für einen solchen Zwischenfall gewappnet. "Wir konnten schon seit Beginn des Einsatzes abschätzen, dass es einmal eine Geburt an Bord geben kann. Darauf muss ein Arzt vorbereitet sein", gab der Bundeswehr-Mediziner S. "Bild" gegenüber zu Protokoll.

Das Neugeborene wird wie ihre Mutter die somalische Staatsangehörigkeit erhalten. Die beiden werden zur Nachsorge in ein Krankenhaus gebracht, sobald das italienische Festland erreicht ist.

lst
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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