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Fragwürdige Souvenirs: Frauen an Flughafen mit sechs Kilo Pferdepenissen im Gepäck gestoppt

Sie kamen aus der Mongolei und hatten ungewöhnliche Ware dabei: An einem Flughafen in Virginia sind zwei Frauen mit mehreren Pferdepenissen im Gepäck gestoppt worden.

Zwei Frauen brachten sich als Souvenir aus der Mongolei Pferdefleisch mit (Symbolbild)

Zwei Frauen brachten sich als Souvenir aus der Mongolei Pferdefleisch mit (Symbolbild)

Tigerknochen-Pflaster, Elfenbein-Ketten, ausgestopfte Schleiereulen oder Bärentatzen: Touristen bringen sich aus fernen Ländern gerne mal fragwürdige Souvenirs mit. Die unerlaubte Einfuhr von geschützten Tieren und Pflanzen kann schnell teuer werden, egal ob bewusst oder unbewusst. Zwei Frauen an einem Flughafen im US-Bundesstaat Virginia sind glimpflich davon gekommen: Zollbeamte fanden in ihrem Gepäck sechs Kilogramm Pferdepenisse, versteckt in Saftbehältern, wie der "Guardian" berichtet. Die Frauen waren auf dem Rückweg aus der Mongolei und wollten mit der Ware in die USA einreisen.

Insgesamt führten die Passagierinnen 19 Kilogramm Pferdefleisch mit sich. Die Penisse hätten sie zu medizinischen Zwecken verwenden wollen, sagte eine von ihnen dem Bericht zufolge. Laut Zollbehörde muss keine der Frauen strafrechtliche Konsequenzen fürchten. Das Fleisch mussten sie trotzdem abgeben - aufgrund möglicher Belastung mit Krankheitserregern.

kis
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?