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Friedlicher G20-Protest: Kopfstand und gelbe Yogis statt Bengalos und schwarzer Block

G20-Protest muss nicht laut sein: Früh am Morgen versammeln sich in Hamburg Hunderte Yogis an der Alster, um ein Zeichen für Frieden zu setzen.

Yoga auf der Kennedy-Brücke

Zeichen für Frieden: "Yoga-Gipfel" am Donnerstagmorgen auf der Kennedybrücke

Wer Frieden möchte, muss früh aufstehen, manchmal schlimm früh – und er muss andere Wege nehmen als sonst. Es ist kurz nach sechs Uhr morgens im Hamburger Schanzenviertel. Rund um das Mövenpick-Hotel im Wasserturm stehen Gitter und Polizisten. Kein Durchkommen mit dem Fahrrad. Nicht mal so früh morgens. Schon klar, hier soll der frisch gewählte französische Präsident Emmanuel Macron übernachten während des G20-Gipfels. Aber kommt der nicht erst am Nachmittag? "Sie müssen durch den Park fahren": Die Polizistin klingt, als bräuchte sie einen Milchkaffee. Dringend. Also weiter. Im Bogen um die Bäume herum, entlang an den Absperrungen vom Messegelände – dem Tagungsort - vorbei am Dammtor-Bahnhof zur Alster. Radler um Radler fädelt sich ein. Sie radeln zur Kennedybrücke, wo die Sonne schräg über der Alster steht.

Zeichen für Frieden

Wo sonst bloß der Morgenverkehr donnert, sind bereits Hunderte Yoga-Matten auf den Gehsteigen ausgerollt. Für sieben Uhr hat ein Bündnis von Hamburger Yoga-Lehrern zum Yoga-Gipfel auf der Brücke eingeladen. Ein friedlicher Protest vor dem Gipfeltreffen der Staatschefs. Mitzubringen: eine Matte und etwas Gelbes. "Gelb steht für Licht und Positivität", sagt Organisatorin Benita Grosser. Das ist es, was diese Menschen wollen. Deshalb haben sie sich aus dem Bett gequält. Eine Stunde lang ein Zeichen für Frieden setzen. Kopfstand und gelbe Yogis statt Bengalos und schwarzer Block.

In der Mitte der Brücke steht eine Harfe bereit, Männer und Frauen mit weißen Turbanen wuseln umher, dazwischen auch hier strenge Polizisten: "Sie dürfen die Matten nicht auf den Radweg legen" – selbst der Frieden soll in Deutschland schön ordentlich sein.

Um sieben Uhr wird es ruhig. "Willkommen", sagt Organisatorin Grasser. "Das sind ja indische Verhältnisse hier." Dann erschallt ein erstes Om über die Alster. Ein Om nach dem anderen ertönt, in Wellen gleitet es gen Gästehaus am Feenteich, wo sie auf US-Präsident Donald Trump warten und hinüber zum Atlantic-Hotel, wo Angela Merkel nachher zum Vorgespräch geladen hat.

Unten tuckert derweil ein Polizeiboot vorbei, auf der Nachbarbrücke rattert ein ICE. Die Yogis gleiten auf und nieder: Berghaltung, Vorbeuge, Nach-Unten-Schauender-Hund, Kobra. Einatmen, ausatmen. Die Brücke wackelt, ein Laster rauscht vorbei. Einatmen, ausatmen, egal. Am Ende sitzen die Menschen wieder aufrecht mit gekreuzten Beinen, und dann singen sie auf Sanskrit gegen den Autolärm: "Hare Narayan" - möge klare Wahrnehmung und schöpferische Kraft gewinnen. Vielleicht kommt ja was an in den Messehallen.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(