HOME

Gebäudereiniger: "Ich bin stolz auf uns"

Der "Aufstand der Unsichtbaren" hat sich gelohnt: Die Gebäudereiniger in Deutschland bekommen mehr Lohn. Das Selbstbewusstsein der Beschäftigten ist durch den Streik enorm gewachsen.

Von Lukas Schadomsky

Sie wollten mehr Geld und haben es bekommen. Zumindest ein wenig. Aber das ist längst nicht alles, wofür die Gebäudereiniger gestreikt haben. "Ich bin stolz auf uns. Jetzt werden sie uns wahrnehmen", ruft die 51-jährige Petra Vogel nach dem Tarifabschluss den Kollegen im Dortmunder Streikcafé zu.

Den "Aufstand der Unsichtbaren" haben Deutschlands Gebäudereiniger ihren Streik genannt. Menschen, die sonst diskret verschwinden, wenn der Tag in den Büros beginnt, sind aufgestanden und haben gekämpft. Es habe sich gelohnt, verkündet der Regionalleiter der IG Bau Westfalen nach der Tarifeinigung am Donnerstag im Streikcafé. Das Ergebnis sei gut, Tarifverhandlungen eben kein Wunschkonzert, man könne zufrieden sein.

Die Löhne werden im Jahresabstand im Westen um 3,1 Prozent und 1,8 Prozent, im Osten gar um 3,8 Prozent und 2,5 Prozent angehoben. Bei der Gewerkschaft ist man besonders froh über den Einstieg in eine von den Arbeitgebern geförderte private Altervorsorge, droht doch vielen Beschäftigten eine Rente auf Sozialhilfeniveau.

Die Stundenlohnerhöhung von 8,15 Euro auf 8,55 Euro im Westen und von 6,58 € auf 7 € im Osten ist für die Beteiligten ein großer Erfolg. Keiner weiß das besser als Petra Vogel selbst, der bei einer Wochenarbeitszeit von 39 Stunden am Monatsende 1000 Euro netto bleiben.

Wut größer als die Angst

Viel zu lang, so sagt die Betriebsratsvorsitzende einer großen Reinigungsfirma, hätten die Beschäftigten der Branche aus Angst vor der Arbeitslosigkeit kontinuierliche Verschlechterungen ihrer Arbeitsumstände in Kauf genommen. Die stündlich zu reinigende Quadratmeterzahl habe sich in den letzten fünfzehn Jahren annähernd verdoppelt und sei nun meist nur noch durch unbezahlte Überstunden zu schaffen. Viele Beschäftigte trauten sich zudem nicht mehr, bei Krankheit zu Hause zu bleiben. Die allgegenwärtige Angst, den Job zu verlieren sei groß, auch deshalb seien von 815.000 Branchenbeschäftigten nur gut 57.000 gewerkschaftlich organisiert.

Aber irgendwann war die Wut größer als die Angst. Und nun freuen sich die Betroffenen über ihren Zusammenhalt, die eigene Courage und deren Lohn. Sie sind Menschen, die ihre Arbeit dann besonders gut gemacht haben, wenn niemandem etwas auffällt. Wie viel Selbstwertgefühl gesteht unsere Gesellschaft einem zu, der im Krankenhaus Blut, Kot und Urin aufwischt und buchstäblich Tag für Tag anderer Leute Drecksarbeit erledigt? Als Petra Vogel vor 22 Jahren als Gebäudereinigerin in einem Bochumer Krankenhaus begann, hoffte sie, ihr möge bei der Arbeit nie ein Bekannter über den Weg laufen. Ihr Selbstbewusstsein gegenüber ihrer Tätigkeit ist seitdem enorm gewachsen und gerade deshalb spürt man die Wut beispielsweise darüber, dass einige Ärzte und Krankenschwestern das Grüßen einstellen, sobald sie am Morgen den Putzkittel angelegt hat.

Sie sei ganz "rappelig", sagt sie am Beginn ihre Rede im Streikcafe. Am Ende gibt es Applaus. Mehr als für den Gewerkschaftsfunktionär. "Wir sind wer", hat sie gesagt. Die Kollegen, die alle ähnliche Erfahrungen wie sie gemacht haben, verstanden sofort, wie sie das gemeint hat.

print
Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?