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Google Doodle: Sommersonnenwende - bei einem gefühlten Sommerende

Auch wenn das Wetter schlechter wird: Heute ist Sommeranfang. Seit Jahrhunderten wird der längste Tag des Jahres, die Sommersonnenwende, gefeiert. Auch Google folgt mit einem Doodle dieser Tradition.

Obwohl wenn wir schon die ganze Woche schwitzen, baden und unzählige Kugeln Eis verdrücken: Erst heute beginnt der Sommer. Zumindest wenn wir unserem Kalender Glauben schenken. Am 21. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende, ist der astronomische und kalendarische Sommeranfang. In diesem Jahr beginnt die wärmste Jahreszeit genau um 07.04 Uhr MESZ.

Der 21. Juni gilt als längster Tag des Jahres, allerdings gibt es in Deutschland von Nord nach Süd deutliche Unterschiede. Die Spanne reicht von weniger als 16 Stunden Helligkeit in den bayerischen Alpen bis zu 17 Stunden und 23 Minuten auf der Nordseeinsel Sylt. Zeit um den Sommer zu genießen, haben wir laut Kalender jetzt bis zum 22. September um 22.44 MESZ, der Tagundnachtgleiche.

Google ehrt den längsten Tag des Jahres in diesem Jahr mit einem Doodle des Illustrators Christoph Niemann. Der Schriftzug der Suchmaschine erscheint heute in Form von fünf Männchen im Wasser, die Badekappen in den Google-Farben tragen. Zumindest sieht das Doodle bei uns auf der nördlichen Halbkugel so aus. Die Internetnutzer auf der südlichen Halbkugel erleben heute den Winteranfang und auch eine Illustration von Christoph Niemann. Doch statt Badespaß, wird dort passend zum Winter ein Schal in den Googlefarben gestrickt.

Christoph Niemann lebt in Berlin und ist unter anderem durch seine Arbeit für den Blog des New York Times Magazine "Abstract Sunday" bekannt. Der Grafiker und Autor lebte lange Jahre in New York City. Am Mittwoch überreichte Bundespräsident Gauck dem amerikanischen Präsidenten Obama eine Niemann-Illustration der Brooklyn Bridge als Geschenk.

Feiertag in Schweden

Schon mit der 3600 Jahre alten Himmelsscheibe von Nebra konnte der Termin der Sommersonnenwende bestimmt werden. Einst glaubten die Menschen, dass in der Mittsommernacht die Götter auf die Erde kommen. Dass Feiern zur Sonnenwende zu den ältesten Bräuchen der Welt zählen, zeigen auch Kultstätten wie das englische Stonehenge.

Besonders in den nordischen Ländern sind Traditionen zur Mittsommernacht lebendig geblieben. In Schweden ist der Feiertag "Midsommar" an dem Wochenende, das dem längsten Tag am nächsten ist. Traditionell wird dabei um eine blumengeschmückte Stange getanzt. Nach Deutschland wurde dieser Brauch in den letzten Jahren durch die viel beworbenen "Midsommar"- Angebote einer schwedischen Möbelkette bekannt.

vim/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.