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Zuhause, Karriere, Geld?: Diese Grafik zeigt, was den Deutschen am Wichtigsten ist

Ein Meinungsforschungsinstitut hat erhoben, was die Top-Prioritäten in den größten europäischen Länder sind. Familie und Gesundheit sind allen wichtig, beim Geld und der Karriere gibt es aber erhebliche Unterschiede.

In der Prioritätensetzung unterscheiden sich die Bewohner einzelner europäischer Länder doch deutlich voneinander.

In der Prioritätensetzung unterscheiden sich die Bewohner einzelner europäischer Länder doch deutlich voneinander.

Den Deutschen ist ihr Privatleben wichtiger als Geld und Karriere. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Dalia. Im März befragte Dalia 10.000 Europäer aus 28 Ländern nach ihren Prioritäten im Leben. Die Auswertung der größten europäischen Länder zeigt nun: Zwar sind sich die Befragten relativ einig, dass Familie und Gesundheit am wichtigsten sind, große Unterschiede zwischen den Ländern stellte Dalia aber im Vergleich der Prioritäten Geld, Karriere und Freizeit fest.

Das eigene Zuhause und freie Zeit sind den Deutschen wichtiger als Geld und Karriere.

Das eigene Zuhause und freie Zeit sind den Deutschen wichtiger als Geld und Karriere.

Die genauere Betrachtung dieser Kategorien zeigt: Während den Deutschen ihr Zuhause und ihre freie Zeit mit Abstand am wichtigsten sind, ist es für die Polen zwar auch das eigene Zuhause, die zweite Priorität ist aber das Geld. In Großbritannien ist es anders herum. Den Italienern ist die Karriere am wichtigsten und in Frankreich liegt das Geld an erster Stelle, wie die Grafik von Statista zeigt.

stern/Statista
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?