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Nach Buchenwald-Besuch: Schüler spielen antisemitische Lieder – Schule zeigt sie wegen Verdachts der Volksverhetzung an

Drei 14-jährige Schüler müssen die Konsequenzen für ihr Verhalten tragen: Nach einem Besuch des ehemaligen KZ Buchenwald spielten sie antisemitische Lieder. Die Schule zeigte sie wegen Verdachts der Volksverhetzung an.

Eingang des KZ Buchenwald

Nach einem Besuch des ehemaligen KZ Buchenwald spielten drei Schüler antisemitische Lieder ab

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Eine Schule aus dem hessischen Grünberg hat drei Schüler angezeigt, weil sie auf der Rückfahrt von einem Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald antisemitische Lieder abgespielt haben sollen. Es werde wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen die 14-Jährigen ermittelt, sagte ein Polizeisprecher in Gießen am Montag.

Der Kreis Gießen stellte sich in einer Mitteilung an die Seite der Schulleitung. Da es um den Verdacht der Volksverhetzung gehe, sei die richtige Konsequenz gewählt worden. Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sagte: "Hetzerische Lieder und Beleidigungen sind kein Kavaliersdelikt. Den Jugendlichen muss deutlich vor Augen geführt werden, dass wir so etwas in unserem Land nicht dulden."

Den Angaben des Landkreises zufolge wurde die Theo-Koch-Schule mehrfach für ihre Arbeit in der Extremismus-Prävention ausgezeichnet. In den neunten Klassen werde seit Jahren ein viermonatiges Projekt zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus durchgeführt. Der Vorfall verdeutliche die Wichtigkeit von Initiativen gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt.

bal / DPA