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Diskussionen an Schulen und Unis: Cowboy, Indianer, Terrorist - Muss ein Halloween-Kostüm politisch korrekt sein?

Kostümfeste wie Halloween sorgen regelmäßig für Diskussionen darüber, wie man sich verkleiden sollte - und wie nicht. In Kanada und den USA gibt es dazu eifrige Debatten. Einige Schulen setzen Kostüme auf die schwarze Liste.

Als Cowboy und Indianer verkleidete Kinder

Zu Halloween immer wieder ein Streitthema: die Kostüme

In Deutschland hat Halloween zwar einen wachsenden, aber noch immer keinen sonderlich hohen Stellenwert. Einer aktuellen Umfrage zufolge will sich maximal jeder fünfte Deutsche am 31. Oktober verkleiden. In den USA und Kanada hingegen ist das ursprünglich keltische Fest schon lange Teil der Kultur. Verkleiden, Häuser dekorieren, Süßigkeiten an klingelnde Kinder verteilen gehört dort einfach dazu. Die Kostüme sorgen dabei regelmäßig für Aufregung und heizen eine Diskussion darüber an, wie man sich verkleiden sollte - und wie nicht.

In Kanada etwa hat eine Schulbehörde, die 51 Bildungseinrichtungen im Raum Ontario überstellt ist, Anfang Oktober eine Checkliste an Eltern verschickt, die den Titel trug: "Ist mein Kostüm angebracht?", wie unter anderem die britische BBC berichtet. Auf einer Liste unerwünschter Kostüme sind demnach unter anderem Cowboy und Indianer gelandet sowie Sklaven, Terroristen, Rastafari und "Ghetto-Bewohner". Die Behörde musste sich anschließend gegen Kritik zur Wehr setzen, sie übertreibe es mit der politischen Korrektheit. Eine Sprecherin verteidigte die Checkliste gegenüber Medien. Man stehe für gegenseitigen Respekt ein. Die Gesellschaft habe sich in den vergangenen 15 Jahren stark verändert und dies sei eben "eine weitere Veränderung".

Rezeptidee: Diese Spinnenmuffins sind der absolute Halloween-Knaller

Auch andere kanadische Schulen versuchen, mit Richtlinien zu verhindern, dass Schüler Kostüme tragen, die Randgruppen stereotypisch darstellen. In Winnipeg hielten sich aber offenbar viele Schüler nicht an die Vorschläge, was eine Schule dazu veranlasste, Halloween letztlich komplett zu streichen und stattdessen den "Schlips- und Schaltag" am 31. Oktober zu erfinden, wie CBC berichtet.

Unangebrachte Halloween-Kostüme in den USA

Auch in den USA wird seit Jahren immer wieder über Kostüme zu Halloween diskutiert. Die St. Thomas University im US-Bundesstaat Minnesota etwa veröffentlichte einen Flyer, in dem davor gewarnt wird, andere Kulturen mit einem Kostüm zu verhöhnen. Unangebracht sei es demnach, sich als Indianer zu verkleiden, sich einen mexikanischen Sombrero aufzusetzen, ein Geisha-Kostüm zu tragen oder sich schwarz anzumalen. Das Problem sei dem Flyer zufolge, sich ein "Merkmal einer anderen Kultur anzueignen, ohne dabei zu zeigen, dass man diese Kultur verstanden hat oder respektiert".

Halloween-Make-up

Da offenbar nicht immer ganz klar ist, wann die Grenze zum Unangebrachten überschritten ist, bot eine kalifornische Universität ihren Studenten kürzlich einen Workshop an, in dem vermittelt werden sollte, wie man "unangebrachte Kostüme" erkennen könne. Und bereits 2016 hingen in einer Universität in Massachusetts Poster, auf denen mit Pfeilen verbundene Ja-Nein-Fragen dem Kostümtragenden eine Anleitung liefern sollten, ob die eigene Verkleidung andere verletzen könnte. Durch die Beantwortung der Fragen landete man am Ende auf einer bunten Farbskala, die zeigen sollte, wie wahrscheinlich es ist, dass man sich für ein rassistisches Kostüm entschieden hat.

US-Soldat als Selbsmordattentäter löste Großalarm aus

So schwammig die Grenzen bei einigen Halloween-Kostümen sein mögen, hat ein US-Soldat bereits 2015 bewiesen, dass es manche Verkleidungen gibt, die man unter keinen Umständen tragen sollte. Zur Halloween-Party auf seinem Stützpunkt erschien er als Selbstmordattentäter samt Sprengstoffgürtel. Das Kostüm war offenbar so realistisch, dass bereits am Eingang zur Basis ein Großalarm ausgelöst wurde. Die Bombenentschärfer mussten anrücken, die gesamte Basis abgeriegelt werden.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.