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Hügel vorm Horizont: Mars-Landschaft erinnert an Erde

Der Marsrover "Curiosity" hat ein erstes Panorama-Foto der Umgebung an die Erde geschickt. Auf dem noch sehr gering aufgelösten Schwarz-Weiß-Bild sind Hügel am Horizont zu erkennen.

Der Marsrover "Curiosity" hat seinen drehbaren Kamera-Mast ausgefahren und auch gleich ein erstes Panorama-Foto der Umgebung an die Erde geschickt. Auf dem noch sehr gering aufgelösten Schwarz-Weiß-Bild sind Hügel am Horizont zu erkennen.

Ein Panorama-Foto in besserer Qualität erwarten die #Link;http://www.stern.de/wissen/kosmos/nasa-90248890t.html;Nasa#-Wissenschaftler in den kommenden Tagen. "Das hat alles sehr gut funktioniert", sagte die Nasa-Managerin Jennifer Trosper bei einer Pressekonferenz im kalifornischen Pasadena.

Auch die Antennen zur Erleichterung der Kommunikation mit der Erde arbeiten inzwischen einwandfrei. "Sie schicken uns jede Menge Daten." Eine der Antennen hatte zuvor nicht genau in die korrekte Richtung gezeigt. Das Problem sei so gut wie behoben. Auch kleinere Probleme bei einer Wetterstation an Bord von "Curiosity" seien gelöst. Die Atombatterie des Rovers habe sogar noch mehr Energie als ursprünglich gedacht. "Das ist fantastisch, weil der Roboter so möglicherweise länger aktiv bleiben kann."

Mars ist wärmer, als erwartet

Auch erste Wetterdaten vom Mars, die "Curiosity" gesendet hat, haben die Wissenschaftler überrascht. "Es ist ein bisschen wärmer, als wir gedacht haben." Das sei für die Mission aber kein Problem. "Wir müssen uns nur darauf einstellen und manche Dinge eventuell zu anderen Tageszeiten unternehmen."

Von "Curiosity" geschickte hochaufgelöste Fotos der Mars-Oberfläche faszinieren unterdessen die Wissenschaftler. "Der erste Eindruck ist, wie ähnlich der Erde es dort aussieht", sagte Nasa-Wissenschaftler John Grotzinger. "Es bewirkt, dass man sich wie zu Hause fühlt. Interessant wird jetzt, herauszufinden, was genau dort anders ist." Der Gale-Krater, in dem "Curiosity" gelandet ist, scheine von Steinen bedeckt zu sein, die von dem Hügeln am Kraterrand durch einst existierendes fließendes Wasser in die Ebene gespült wurden. Auch harter Felsboden sei zu erkennen.

Erste Messungen eines an der Universität Kiel entwickelten Strahlungsmessgerätes haben eine in Abständen hohe Strahlung ergeben. Dabei handele es sich aber nur um vorläufige Messungen und Daten, sagte Nasa-Wissenschaftler Don Hassler. Das Gerät müsse erst richtig eingerichtet werden. "Aber wir bekommen schon einen Vorgeschmack auf die aufregenden Experimente und Ergebnisse, die wir sehen werden." Der Marsrover "Curiosity" war am Montag nach rund acht Monaten Flug gelandet. Es ist die teuerste und technisch ausgefeilteste Mission, die je zum Roten Planeten geschickt worden ist.

DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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