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Hundeangriff in Texas: Mutter beißt aggressivem Pitbull ein Ohr ab

Sie passte auf den Pitbull einer Freundin auf - und musste zusehen, wie der Hund plötzlich ihre Tochter angriff. Mit vollem Körpereinsatz rettete eine Mutter ihrer zweijährigen Tochter das Leben.

Kratzer und Bisswunden: Die zweijährige Mackenzi ist von dem Hundeangriff gezeichnet

Kratzer und Bisswunden: Die zweijährige Mackenzi ist von dem Hundeangriff gezeichnet

Wäre ihr Körper nicht von unzähligen Kratzern übersät, würde man kaum ahnen, was dem fröhlichen Mädchen widerfahren ist: Die kleine Mackenzi wurde von einem Pitbull attackiert und überstand den Angriff nur wegen des mutigen Einsatzes ihrer Mutter: Die biss dem aggressiven Tier ein Ohr ab und rettete so das Leben ihrer Tochter.

Wie das Nachrichtenportal Khou berichtet, passte Chelsi Camp Ende März im texanischen Alvin auf den Hund einer Freudin auf, der stets freundlich gewesen sein soll. Dann sei er neugierig zu ihrer zweijährigen Tochter gekommen, erzählt Camp. Er habe an ihr gerochen - und sie plötzlich attackiert. "Ich denke, er roch meinen Hund an ihr", vermutet die Mutter.

Camp musste ihre Tochter beschützen - und begann zu kämpfen. Sie stopfte dem Hund ihre Faust in das Maul und biss ihm sogar ein Ohr ab. Währenddessen schaffte sie es auch noch, den Notruf zu verständigen.

Ein eintreffender Polizist schoss auf den Pitbull und beendete den Kampf. Noch heute sind Mutter und Tochter von Bisswunden übersät. Camp kann ihre lädierten Arme inzwischen wieder benutzen. Und auch die kleine Mackenzi ist auf dem Weg der Besserung. "Ihr geht es hervorragend", sagt Camp. Dennoch wird die Zweijährige zu einem Psychologen gehen. Der Pitbull wurde inzwischen eingeschläfert.

kis
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?