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In eigener Sache: stern.de-Redakteur gewinnt Axel-Springer-Preis

Er wanderte und fuhr Hunderte Kilometer quer durch Deutschland, um dem Phänomen Überalterung auf die Spur zu kommen. Die Strapazen haben sich gelohnt: Für seine multimediale Sommerreise ist stern.de-Redakteur Sebastian Christ mit dem Axel-Springer-Preis ausgezeichnet worden.

stern.de-Redakteur Sebastian Christ hat bei der diesjährigen Vergabe der Axel-Springer-Preise für Nachwuchsjournalisten den ersten Platz in der Kategorie Internet belegt. Christ wurde für seine multimediale Serie über die Folgen des demographischen Wandels ausgezeichnet.

Der Preis wird von der Axel-Springer-Akademie an junge Journalisten in den Kategorien Print, Hörfunk, Radio und Internet vergeben. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung darf der Autor nicht älter als 33 Jahre alt sein. Die Auszeichnung wurde 1991 das erste Mal verliehen. Mittlerweile gilt der Preis als eine der renommiertesten für Nachwuchsjournalisten in Deutschland. 2009 hatten sich insgesamt mehr als 650 Kandidaten beworben.

Christ, 28, erhielt den Preis für seine Serie über die Folgen der Entvölkerung in einigen Teilen Deutschlands. In dieser Reportage-Reihe stellte er im Sommer 2008 Orte vor, die besonders unter dem demografischen Wandel leiden. Er berichtete unter anderem aus Gelsenkirchen, Nordhessen oder Hoyerswerda. Die Berichte wurden mit Fotostrecken und von Christ erstellten Video-Kommentaren sowie einer interaktiven Karte angereichert.

Noch nie habe es in der Kategorie Internet so viele Einreichungen für den Preis gegeben, sagte Jury-Sprecher Claus Strunz, Chefredakteur des "Hamburger Abendblattes", in einem Video, das die Preisvergabe begründete. Der erste Platz für Christ jedoch sei eine klare Entscheidung gewesen. "Schon lange gab es keinen Sieger mehr, der so gut war", lobte Strunz. "Keiner hat besser erzählt in Bildern, keiner hat seine Arbeit interaktiver aufbereitet. Und niemand hat die User, Leser oder Zuschauer besser eingebunden. Für die Jury war klar: Das ist der erste Preis und das größte Kuvert." Der erste Platz ist jeweils mit 6000 Euro dotiert. Der zweite Preis in der Kategorie Internet ging an ein Team von Schülern der Journalistenschule Axel-Springer-Akademie, der dritte Preis an Patrick Gensing für einen Beitrag auf der Seite Npd.blog.info.

Die weiteren Preisträger: In der Kategorie Print wurde Jürgen Bock (für einen Beitrag in den "Stuttgarter Nachrichten"), Jan Grossarth ("Frankfurter Allgemeinen Zeitung") und Alice Bota ("Zeit") ausgezeichnet, in der Kategorie Fernsehen, Rebecca Gudisch und Tilo Gummel (WDR), Florian Bauer (ARD) und Lutz Ackermann, Anita Blasberg und Marian Blasberg (ZDF). In der Kategorie Hörfunk gingen die Preise an Anne Allmeling und Elif Senel (WDR 5), Ulrike Jährling (Deutschlandradio Kultur) und Christoph Pfaff und Anneli Beyer (Delta Radio).

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(