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Tag im Ticker: Männergruppe vergewaltigt Mutter und 14-jährige Tochter

21-Jähriger stirbt auf Autobahn durch umherfliegendes Metallteil +++ Skydiver springt ohne Schirm +++ Kolumbien will spanische Galeone vom Meeresgrund bergen +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Ein Polizist in Inden

In Indien (Symbolbild) kommt es immer wieder zu brutalen Gruppenvergewaltigungen

+++ 21.13 Uhr: Deutscher Wanderer stürzt in Österreich in den Tod +++

Beim Wandern in Voralberg ist ein deutscher Urlauber tödlich verunglückt. Der 78-Jährige sei mit seiner Familie auf die 2334 Meter hohe Geißspitze im Montafon gestiegen, als er unmittelbar vor dem Gipfelkreuz ausgerutscht und abgestürzt sei, meldete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Sonntag unter Berufung auf die Polizei. Danach sei der Mann noch rund 100 Meter über einen steilen Hang in die Tiefe geschlittert. Die Begleiter des Mannes alarmierten den Rettungsdienst und stiegen zu dem Verunglückten hinab. Der Notarzt des Rettungshubschraubers konnte aber nur noch den Tod des Wanderers feststellen.

+++ 20.03 Uhr: EU will sich im Visa-Streit nicht von Türkei erpressen lassen

 Im Visa-Streit mit der Türkei will sich die EU-Kommission von neuen Drohungen aus Ankara nicht beeinflussen lassen. Die Visumfreiheit für türkische Bürger werde es nur dann geben, wenn alle Bedingungen erfüllt seien, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Die Türkei hat zugesagt, die Vorgaben zu erfüllen (...) und wir erwarten, dass sie diesen Verpflichtungen nachkommt." Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hatte zuvor ultimativ mit der Aufkündigung des Flüchtlingspakts gedroht, wenn türkischen Reisenden nicht bis zu einem festen Datum Visumfreiheit gewährt werden sollte.

+++ 18.00 Uhr: PKK tötet mindestens zwölf türkische Soldaten +++

Bei mehreren der PKK zugeschriebenen Angriffen auf die türkische Armee sind binnen zwei Tagen mindestens zwölf Soldaten getötet worden. Türkischen Medienberichten zufolge wurden bei zwei Attacken am Sonntag vier Soldaten getötet und acht weitere verletzt. Am Freitag wurden laut Armee acht Soldaten beim schwersten Angriff der Kurdenrebellen seit dem gescheiterten Militärputsch vor zwei Wochen getötet. 

+++ 16.58 Uhr: Gedenken für Opfer des Amoklaufs von München +++

In München haben die Gedenkfeiern für die Opfer des Amoklaufs vor gut einer Woche begonnen. Im Liebfrauendom kamen Angehörige der neun Getöteten, führende Bundespolitiker und die politischen Spitzen Bayerns und Münchens sowie Bürger zu einem ökumenischen Gottesdienst zusammen. Im Anschluss sollte eine Gedenkstunde im bayerischen Landtag folgen.

+++ 14:58 Uhr: Mutter und 14-jährige Tochter in Indien vergewaltigt +++ 

In Indien sind eine Mutter und ihre minderjährige Tochter Opfer einer Gruppenvergewaltigung geworden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, stoppte eine bewaffnete Bande den Wagen mit den Opfern und ihren Angehörigen am Samstag auf einer Schnellstraße rund 65 Kilometer südlich von Neu Delhi. Die Angreifer fesselten die vier männlichen Familienmitglieder und raubten sie aus, während sechs Männer der Bande die Mutter und ihre 14-jährige Tochter in einem angrenzenden Feld vergewaltigten.

Die Polizei nahm am Sonntag insgesamt 16 Verdächtige fest. Der mutmaßliche Anführer der Bande war demnach ebenfalls identifiziert, aber noch auf der Flucht. Seit der brutalen Gruppenvergewaltigung einer Studentin im Dezember 2012 hat Indien die Strafgesetze deutlich verschärft. Die Gewalt gegen Frauen bleibt dennoch weit verbreitet. Fast täglich berichten die Zeitungen über besonders brutale Fälle von Vergewaltigung und sexueller Gewalt.

+++ 12.12 Uhr: 21-Jähriger auf Autobahn von umherfliegenden Metallteil getötet +++

Bei einem Unfall auf der Autobahn 31 im nördlichen Ruhrgebiet ist ein 21-jähriger Autofahrer von einer umherfliegenden Stahlplatte tödlich verletzt worden. Die Metallscheibe war vermutlich von der Ladefläche eines Fahrzeugs von der Gegenfahrbahn in die Windschutzscheibe des Wagens geschleudert worden. Der Unfallverursacher sei noch nicht gefunden worden, teilte die Polizei in Münster mit.

Der 21-jährige Fahrer starb noch am Unfallort. Drei Mitfahrer in dem Kleinwagen erlitten leichte Verletztungen. Der Unfall geschah auf dem Stadtgebiet von Dorsten an der Grenze zum benachbarten Schermbeck.

"Es gab null Chance, zu reagieren", sagte Polizeisprecher Klaus Laackman. Nach dem Aufprall der zwei bis drei Kilogramm schweren Scheibe durchbrach der Kleinwagen, der in Richtung Oberhausen fuhr, die Mittelschutzplanke und blieb auf der Gegenfahrbahn stehen.

+++ 8.41 Uhr: Kolumbien will spanische Galeone "San José" vom Meeresgrund bergen +++

Kolumbien will die vor mehr als 300 Jahren gesunkene spanische Galeone "San José" vom Meeresgrund bergen. Präsident Juan Manuel Santos versicherte bei der Einweihung eines Meeresforschungsinstituts, Kolumbien werde bei der Bergung des sagenumwobenen Schiffes "das Gesetz respektieren". Das Schiff, das 1708 vor der Küste der Hafenstadt Cartagena an der kolumbianischen Karibikküste gesunken war, soll einen riesigen Schatz an Bord haben.

+++ 8.34 Uhr: Skydiver springt aus 7600 Meter Höhe ohne Schirm in ein Netz +++

Ein US-Skydiver hat sich ohne Fallschirm in gut 7600 Meter Höhe aus einem Flugzeug fallen lassen und ist sicher in einem Netz gelandet. Bei dem bisher einmaligen gefährlichen Stunt für ein Fernseh-Special am Samstag trug der 42-jährige Extremsportler Luke Aikins nicht einmal ein Wingsuit, das ihm ein Steuern erleichtert hätte.

Aikins' freier Fall über der südkalifornischen Wüste nahe Los Angeles dauerte etwas mehr zwei Minuten. Das Netz, das ihn auffing, war ungefähr 30 mal 30 Meter groß und in einer Höhe von etwa 60 Metern aufgespannt. Der Sprung wurde live in einer einstündigen Fernsehshow des US-Senders Fox gezeigt. Seine Erfahrung beschrieb der Skydiver nach der sicheren Landung hauptsächlich mit einem Wort: "Fantastisch."

Hier sehen Sie den spektakulären Sprung im Video:

+++ 8.30 Uhr: Mutmaßlicher Kriegsverbrecher in Brasilien festgenommen +++

In Brasilien ist ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher aus der Zeit des Bosnienkriegs von 1992 bis 1995 festgenommen worden. Nikola Ceranic sei am Samstag in Indaiatuba im Bundesstaat São Paulo gefasst worden, teilte die brasilianische Staatsanwaltschaft mit. Bosnien hatte die Festnahme des Verdächtigen beantragt.

Bosnien wirft Ceranic den Angaben zufolge vor, zu Beginn des Bosnienkriegs 1992 Kriegsverbrechen begangen zu haben. Zu den konkreten Vorwürfen äußerte sich die Staatsanwaltschaft nicht. Sie teilte auch nicht mit, seit wann sich der Beschuldigte in Brasilien aufhält. Der Oberste Gerichtshof Brasiliens muss nun entscheiden, ob Ceranic ausgeliefert wird.

kis / DPA / AFP