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Intensiver Junggesellenabschied: Bräutigam zu betrunken für die eigene Hochzeit

Ein letztes Mal wollte es Jacob Francis Brooks vor seiner Hochzeit krachen lassen. Eine verhängnisvolle Entscheidung: Bei der Trauung war er so blau, dass der Pfarrer die Zeremonie verweigerte.

Nach einem allzu feucht-fröhlichen Junggesellenabend ist ein Bräutigam in Australien auf der eigenen Hochzeit festgenommen worden. Der Pfarrer befand Medienberichten zufolge, dass der 40-jährige Jacob Francis Brookes zum Heiraten noch zu betrunken war, und weigerte sich, das Brautpaar zu trauen. Als der Bräutigam ausfällig wurde, rief der Geistliche die Polizei, die den Mann festnahm.

Vor Gericht beteuerte der Berufsmusiker am Donnerstag seine Unschuld, wie die Zeitung "Adelaide Advertiser" berichtete. Lediglich fünf alkoholische Getränke habe er zu sich genommen, sagte der Beschuldigte. Er sei aber nicht betrunken gewesen.

Brookes streitet ab, einen Fehler begangen zu haben. Das einzige, was er heute bereue, sei den Geistlichen Ian Hunter für die Hochzeit ausgewählt zu haben, zitiert ihn die Zeitung. Angeblich habe er über 20.000 Dollar für die Zeremonie mit 120 Gästen ausgegeben.

Der 40-Jährige hofft auf eine Versöhnung mit seiner Verlobten. Diese soll ihm jedoch längst den Laufpass gegeben haben.

kis/DPA / DPA
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