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Der Fall Ben Wettervogel: Wie können Prominente mit Shitstorms umgehen?

Indem sie selbst ein öffentliches Zeichen gegen die Angriffe setzen, sagt Cybermobbing-Experte Uwe Leest. Außerdem sollten Soziale Netzwerke schneller eingreifen. Opfer müssen besser geschützt werden.

Von Laura Himmelreich

Wenn Social-Media zur realen Bedrohung wird: Der eine schreibt "dumme Kuh", der nächste schon "Hure".

Wenn Social-Media zur realen Bedrohung wird: Der eine schreibt "dumme Kuh", der nächste schon "Hure".

Der Meteorologe Ben Wettervogel wurde als Wettermoderator im ZDF Morgenmagazin extrem angefeindet. Facebook-Nutzer beschimpften ihn als "Wetterstammel" und gründeten die Gruppe "Ersetzt Ben Wettervogel". Auch andere Moderatoren wie zum Beispiel Markus Lanz werden im Netz verhöhnt und beschimpft. Was machen solche Angriffe mit einem Prominenten?
Steht man in der Öffentlichkeit, braucht man ein stabiles Immunsystem gegen Kritik und Attacken. Wenn jemand kein dickes Fell hat, wird es problematisch. Zum Beispiel, wenn ein Prominenter krank ist oder eine Phase hat, in der er beruflich nicht erfolgreich ist. Dann fehlt die nötige Energie, die es braucht, um Angriffe nicht an sich heranzulassen.

Warum gehen solche Angriffe im Netz manchen Prominenten überhaupt nahe?


Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, haben zwar meist gelernt, mit Kritik umzugehen, aber nicht in der Dimension, in der sie es nun durch das Internet erleben. Mit ein, zwei negativen Kommentaren kann man umgehen, aber verhaltenspsychologisch kann man nicht die Welle an hunderten negativen Nachrichten verarbeiten, die manch Prominenter täglich bekommt.

Warum fällt das so schwer?
Weil es seelische Gewalt ist. Bei körperlicher Gewalt können Sie ausweichen oder zurückschlagen. Im Netz können sie sich nicht wehren, wenn Sie diffamiert werden. Das löst in vielen Opfern von Cybermobbing Angst und Beklemmungen aus. Durch die Anonymität im Netz wissen Sie nicht, wer ihr Feind ist und wie viele es sind. Wenn sie das Haus verlassen, fühlen sie sich verfolgt und beobachtet, weil sie nicht einordnen können, wer genau gegen sie ist.

Warum beleidigen Menschen Prominente im Netz?


Meist herrscht der Schneeballeffekt. Es gibt einen Auftritt, ein Statement, das nicht gefällt. Wir haben das erlebt, als Katja Riemann ein polarisierendes Interview gegeben hat und anschließend Tausende im Netz kommentierten. Der eine schreibt dann "dumme Kuh", der nächste schon "Hure". Das eskaliert.

Wie sollte man als Prominenter mit Hass im Netz umgehen?


Im Idealfall gelingt es ihnen von der Kritik Abstand zu nehmen, indem sie tief durchatmen. Sie können sich auch wehren, in dem sie die Öffentlichkeit suchen oder einen Anwalt einschalten. Es ist gut, sich nicht zu verstecken, sondern selbst öffentlich ein Zeichen gegen die Angriffe zu setzen.

Sollten Opfer von Cybermobbing auf beleidigende Posts antworten?
Nie. Das löst nur eine weitere Gegenreaktion aus. Sichern Sie Beweise, machen Sie Screenshots, prüfen Sie rechtliche Schritte.

Markus Lanz versucht es mit Selbstironie, indem er in seinen Shows über den Shitstorm gegen ihn spöttelt. Ist das ein guter Umgang?


Ja. Er demonstriert so, dass er drüber steht. Aber das schafft man nur, wenn man ein gesundes Selbstbewusstsein hat. Wer nicht mit sich im Gleichgewicht ist, schafft so etwas nicht. Auch Jugendlichen fällt es schwerer, Distanz zu Angriffen zu entwickeln, weil ihre Persönlichkeit noch nicht so gefestigt ist.

Gibt es genug Möglichkeiten, um sich gegen Cybermobbing zu wehren?


Nein. Andere Länder sind da weiter. In Schweden wurden Eltern verurteilt, weil ihre Kinder im Netz andere gemobbt haben. Solche Richtersprüche wünsche ich mir auch in Deutschland. Auch die Sozialen Netzwerke werden ihrer Verantwortung nicht gerecht. Facebook schreitet nur bei sehr gravierenden Fällen ein und meist nur, wenn man mit dem Anwalt droht. Jedes Soziale Netzwerk bräuchte eigentlich eine Schiedsstelle, die schnell eingreifen kann, wenn es Beschwerden über Cybermobbing gibt. Bisher werden Opfer in keiner Weise geschützt.

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… "Tragisches Ende - Die zwei Leben des Ben Wettervogel." lesen Sie im aktuellen stern, der ab 18 Uhr als E-Mag und ab Donnerstag am Kiosk erhältlich ist.

CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.