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Islamist in Hamburg: Sommerfest mit Pierre Vogel

Der Islamist Pierre Vogel hatte geladen, und alle kamen zum Fest der muslimischen Familie: der nervige Onkel, die strenge Tante, die flirtenden Nichten - und die Nachbarn mit der Polizei.

Eine Posse von Manuela Pfohl und Özlem Nazli

Samstagabend. Eigentlich die Zeit, in der die Kinder sich mit ihren Freunden treffen, während es sich die Eltern mit Oma und Opa vor dem Fernseher gemütlich machen. Diese Woche allerdings ist muslimische Familienfeier in Hamburg angesagt. Pierre Vogel hat zum Jahrestreffen eingeladen: langer roter Bart, weißes Hemd, gehäkeltes Käppchen und nicht so alt, wie er aussieht. 32. Der ehemalige Profiboxer ist ein bisschen dicker geworden seit dem letzten Besuch. Das hat die Tante sofort gesehen. Ist ja auch schon eine Weile her, dass der Pierre in Hamburg war.

Und beinahe wäre es mit diesem Sommerfest noch schief gegangen. Beim letzten Mal hatte es nämlich Ärger mit den Nachbarn gegeben. Irgendwer hatte behauptet, dass er als islamischer Promi-Prediger in der Moschee, wo sich die Familie traf, über die Nichtmuslime hergezogen sei. Ein Fall für den Verfassungsschutz, der ihn und die ganz eifrigen Brüder seit Jahren im Visier hat, weil sie mit ihren Bärten und langen weiten Gewändern ebenso regelmäßig verdächtig sind, wie die Schwestern, die rundum verschleiert zu jeder Party kommen. Deshalb darf die Familie dieses Mal nur draußen feiern. Unter Aufsicht der Polizei auf dem Parkplatz vorm Dammtorbahnhof.

Ein russischer Türsteher passt auf

Und es gibt ein paar Bedingungen. Keiner darf sich vermummen, die Frauen dürfen nicht zwangsweise beiseite geschickt werden und die Männer dürfen nicht staatsfeindlich herumpolitisieren. Schon gar nicht über den kürzlich verstorbenen Osama bin Laden. Egal. Die Familienmitglieder sind trotzdem von überall her angereist. Aus Bayern, aus Köln, aus Nordrhein-Westfalen und sogar aus Hamburg-Pinneberg. Rund 1100 Muslime. Man sieht sich und will gesehen werden. Küsschen links und rechts. Schön, dass Ihr da seid.

Auch die strenge Tante ist gekommen, die unterm straff gebundenen Kopftuch mit argwöhnischen Blicken beobachtet, wie ein paar der Nichten ganz unverhohlen mit den Ordnern flirten, die Pierre Vogel aus Angst vor Übergriffen bestellt hat. Weiße Bodyshirts, trainierte Brustmuskeln, Ordnerbändchen quetschen ihre Oberarme. Der Oberbodyguard trägt schwarze Lederjacke, schwarze Handschuhe, blonden Bart. Typ russischer Türsteher vom Hamburger Kiez. "Musste es grad so einer sein", raunt eine der Schwestern kopfschüttelnd. Musste sein, meint Pierre Vogel. "Es gab nämlich", so erzählt er den Gästen, "eine Morddrohung gegen mich." Jemand habe geschrieben, "du kommst nicht lebend aus Hamburg raus". Die Frauen sind entsetzt.

Rot lackierte Nägel und Vollverschleierung

Die ganz eifrigen Brüder hingegen sind beschäftigt. Sie müssen darauf achten, keiner Schwester zu nahe zu kommen, während sie blauer-Himmel-weiße-Wolken-Postkarten mit der "Einladung zum Paradies" verteilen, einer Website des streng konservativen Islam. Auch die Mütter sind etwas abgelenkt, weil ihre Kinder, die sie für das Fest besonders herausstaffiert haben, sich auf dem erstbesten Bordstein ihre weißen Hemdchen ruinieren oder ständig von irgendwelchen Kameras verfolgt werden.

Ein paar der Schwestern, auch das hat die strenge Tante sofort gesehen, passen noch nicht ganz ins Familienbild. Sie haben sich, Allah sei ihnen gnädig, die Nägel rot lackiert, tragen enge Leggins, schrille Designerbrillen, rauchen Zigaretten und präsentieren ihre gesträhnten Löwenmähnen ganz ungeniert. Aber Pierre Vogel ist geduldig. Die Frau im Islam im Allgemeinen und die Frage, ob sie unterdrückt wird und wie sie sich zu kleiden hat, sind ein Dauerbrenner, der auf jeder Familienfeier Thema ist. Und immer gehen die Meinungen auseinander. Soll doch jeder machen, was er will, findet der Rheinländer. Seine Frau trage die Vollverschleierung. Und trotzdem habe er zu Hause nur dann etwas zu sagen, wenn es seiner Frau recht ist, räumt er freimütig ein.

Er wünscht zwar jeder Muslima die Kraft, einen Hidschab zu tragen, also den ganzen Körper zu bedecken. Aber natürlich nur wenn sie es selber will, wie er mit erhobenem Zeigefinger einschränkt. Viele Frauen wollen und zeigen das auch bei der Familienfeier in Hamburg. Stehen da, verhüllt im großen Schwarzen. Eine hat extra ein Plakat fürs Fest gebastelt: "Mein Schleier, mein Wille, mein Recht." Die Kameras der Nachbarn klicken.

Die Freiheit steht hinterm Zaun

Ein paar Fremde beobachten die Party neugierig und aus sicherer Entfernung über die Bildschirme ihrer Handys. Fast 100 weitere haben sich hinterm Zaun postiert, den die Polizei sicherheitshalber aufgestellt hat. "Freiheit" rufen sie rüber und "Nein zum politischen Islam". Pierre Vogel ruft zurück: "Wartet, euch kriegen wir auch noch." Die Gäste lachen laut, die Stimmung ist gut, auch wenn es zwischenzeitlich so stark regnet, dass man kaum noch versteht, was der Pierre sagt, der von der Ladefläche eines Lasters herunter zur Familie spricht.

Nur soviel ist klar, es geht dann doch wie immer um die Politik. Die Familie fühlt sich diskriminiert. Der Islam werde regelmäßig in ein schlechtes Licht und die Terrorismus-Ecke gestellt. "Langer Bart gleich Terrorist." So würden die Leute von den Medien und der Politik programmiert. Die Gäste nicken. "Nach der Wende wurde ein neuer Feind gesucht und der Islam kam da gerade recht", sagt Pierre Vogel. Applaus. Selbstbewusste Muslime, die nicht alles glauben, was ihnen in Deutschland vorgesetzt würde, hätten es da schwer. Wieder Applaus. "Ich werde immer wieder als Fundamentalist bezeichnet. Nur was heißt das?", fragt der Gastgeber. "Das heißt, dass ich auf das Fundament meines Glaubens vertraue. Und was ist schlecht daran." Die Familie ruft in Sprechchören "Allah ist groß" über den Platz. Die Polizisten ziehen ihre Uniformen stramm. Man weiß ja nie, was jetzt gleich kommt.

Angela Merkel, Obama und die Familie

Doch was folgt, ist nur eine Ermahnung von Pierre Vogel an die Muslime selbst. Denn in der Familie gebe es auch einige, die den guten Ruf ruinieren, indem sie die Religion nicht so ernst nehmen, wie es Allah und er gern hätten. "Verkauft eure Religion nicht und lasst euch nicht für ein bisschen Geld von den Integrationswächtern in euren Moscheen überreden", ruft Pierre Vogel der Festgesellschaft zu. Es könne doch nicht sein, dass in den meisten Moscheen mehr Integrationskurse als Islamunterricht angeboten werde. Betretenes Schweigen. Was schlägt er vor?

Wo die Moscheen versagen, müsste die Familie eben auf das private Treffen im Wohnzimmer zurückgreifen, erklärt der Held vom Laster. "Ladet meine Vorträge aus dem Internet runter, tauscht eure Telefonnummern und Mailadressen aus, trefft euch im kleinen Kreis, redet über den Islam - und ladet auch die nichtmuslimischen Nachbarn dazu ein." Obama, Angela Merkel und George Bush beispielsweise könnten irgendwann zur Familie gehören - ginge es nach Pierre Vogel. Doch der Vorschlag zündet nicht so richtig.

Deshalb werden zunächst einmal sieben neue und ganz und gar Unbekannte in die Gemeinschaft aufgenommen. Auf dem Laster versprechen die fünf Männer und zwei Frauen, künftig nach dem Koran zu leben und brave Muslime zu werden. Die Familienmitglieder jubeln. Schließlich wird jeder gebraucht. Auch für den Spendenkarton, der inzwischen die Runde macht.

Zeit, zu gehen

Geld für das nächste Familientreffen und die vielen armen Verwandten soll gesammelt werden. Ein paar Gäste verziehen sich beizeiten. Stattdessen betreten ungeladene Nachbarn das alkoholfreie Fest mit Bierflaschen und diskutieren mit den verschleierten Schwestern über Nonnen und den "christlichen Herrn", während einige Brüder sich darüber ereifern, dass der Westen Demokratie über die ganze Welt bringen wolle und nicht einzusehen sei, weshalb das besser sei als die weltweite Einführung der Scharia. Ein älterer Mann mit hochrotem Kopf und schlohweißen Haaren hat sich zusammen mit einer Dame mit offenherzigem Dekolleté und tätowierten Oberarmen zu den Sommerfestlern gestellt. Mit provokanten Thesen versuchen sie die Unterlegenheit des Islam zu erklären. Immer mehr kleine Gruppen bilden sich. Die Gemüter sind erhitzt. Fast kommt es zu einer Prügelei zwischen ein paar muslimischen Heißspornen und pöbelnden nichtmuslimischen Nachbarn. Pierre Vogel beantwortet derweil die Frage, warum man nicht im Stehen trinken sollte. Doch da hört schon kaum noch einer zu.

Es ist kurz vor 21 Uhr und es ist wie immer. Klar, war es schön, sich mal wieder zu treffen. Aber mal ehrlich, die Geschichten des großen Predigers haben alle schon hundertmal gehört. Die ganz Kleinen fangen irgendwann an zu quengeln und müssen pipi. Vom vielen Stehen tun der Tante die Füße weh, und der eine oder andere Mann will jetzt endlich mal eine rauchen. Pierre Vogel sieht auch schon müde aus. Zeit also, zu gehen. Handys piepen, iPhones leuchten. Wenn sie sich beeilen, dann schaffen es die Nichten und Neffen vielleicht grad noch, sich rechtzeitig mit ihren Freunden im Shisha-Café drei Straßen weiter zu treffen.

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg