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Israel-Besuch: Papst fordert Palästinenserstaat

Überraschend deutliche Worte von Papst Benedikt XVI. in Israel: In einer Ansprache auf dem Flughafen von Tel Aviv forderte der Pontifex Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern. Ziel solle die Bildung zweier international anerkannter Staaten sein.

Papst Benedikt XVI. hat zu Beginn seines Besuches in Israel die Schaffung eines palästinensischen Staates gefordert und beide Seiten zu Friedensverhandlungen aufgerufen. Israelis und Palästinenser müssten jede Möglichkeit nutzen, um ihre Differenzen zu überwinden, sagte das Oberhaupt der Katholiken am Montag bei seiner Ankunft auf dem Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv. Der Pontifex hielt seine Rede während einer Empfangszeremonie, mit der er von Staatspräsident Schimon Peres, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und zahlreichen Würdenträgern unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen begrüßt wurde.

Benedikt sagte, die Hoffnungen von unzähligen Menschen lägen auf Friedensverhandlungen, um die großen Probleme zu lösen. Nach seiner Auffassung sollten am Ende zwei Staaten stehen, die international anerkannt sind. Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums teilte mit, das Thema stehe während des Besuches nicht zur Diskussion.

Die Zwei-Staaten-Lösung ist international weitgehend akzeptiert, unter anderem von den USA und Deutschland. Allerdings galt die Forderung gleich nach Benedikts Ankunft als bemerkenswert, weil Ministerpräsident Netanjahu seit dem Wahlsieg seiner rechten Likudpartei diesen Weg nicht mehr verfolgt. Es wird aber erwartet, dass Netanjahu bei seiner USA-Reise in der kommenden Woche dazu gedrängt wird.

Bei seiner Ankunft in Tel Aviv mit einer jordanischen Maschine wurde der Papst als Staatsgast mit rotem Teppich geehrt. Präsident Peres sagte, Israel begrüße den Besuch des Pontifex, weil er den Weg zum Frieden ebnen könne. Von Tel Aviv flog Benedikt im Hubschrauber ins benachbarte Jerusalem, wo er sich mit dem Bürgermeister Nir Barkat traf. Dieser überreichte ihm eine historische Weltkarte, in der seine Stadt den Mittelpunkt bildete.

Am Nachmittag stand in Jerusalem die Besichtigung von Jad Vaschem auf dem Programm, der zentralen Gedenkstätte für die Opfer des Holocausts. Dieser Besuch zählt zu den heiklen Höhepunkten der einwöchigen Papst-Reise ins Heilige Land. Erst kürzlich hatte Benedikt mit der Aufhebung der Exkommunizierung des umstrittenen Bischofs und Holocaust-Leugners Richard Williamson für Irritationen gesorgt.

In den kommenden Tagen besichtigt der Papst in Jerusalem den Felsendom und die Klagemauer und reist ins Westjordanland nach Bethlehem, wo er neben der Geburtskirche auch ein palästinensisches Flüchtlingslager besuchen will. Am Donnerstag ist er in Nazareth, der biblischen Heimatstadt von Jesus, bevor er am Freitag nach Rom zurückkehrt. Nach Angaben der israelischen Sicherheitskräfte soll ein bislang einmaliges Aufgebot von 80.000 Polizisten und Sicherheitskräften den Papst während seines fünftägigen Aufenthaltes schützen.

Der offizielle Besuch in Israel ist der zweite eines Papstes überhaupt. Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. reiste im Jahr 2000 ins Heilige Land. Auch Papst Paul VI. war 1964 im Heiligen Land, allerdings nur für wenige Stunden und nicht zu einem offiziellen Besuch.

Victor Simpson/AP / AP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.