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Italienische Kampfsportschule: Hier können Sie sich zum Jedi-Ritter ausbilden lassen

Das Lichtschwert schwingen wie Luke Skywalker? An den Kampfsportschulen der italienischen Kette Ludosport kann man den Umgang mit der berühmten "Star Wars"-Waffe lernen - wie ein echter Jedi-Ritter.

Nachwuchs-Jedis: Schüler der "Ludosport Lightsaber Combat School" posieren mit ihren Lichtschwertern.

Nachwuchs-Jedis: Schüler der "Ludosport Lightsaber Combat School" posieren mit ihren Lichtschwertern.

Die wohl bekannteste Waffe der Science-Fiction-Geschichte ist keine bombastische Laserkanone und kein furchteinflößender Kampfroboter, sondern ein handliches Metallrohr, das auf den ersten Blick an eine Taschenlampe erinnert. Das Lichtschwert aus den "Star Wars"-Filmen hat ein Klinge aus purer Energie, die Laserschüsse abwehren kann und selbst durch die härtesten Materialien des Universums schneidet wie durch Butter. Sie ist das Mittel der Wahl der edlen Jedi-Ritter und ihrer dunklen Widersacher, deren akrobatischer Kampfstil die Fans bis heute begeistert. Da ist es nur logisch, dass mancher auch in der Realität lernen will, so zu kämpfen.

Die italienische "Ludosport Lightsaber Combat Academy" macht das möglich - wenn auch mit Leuchstoffröhren statt mit tödlichen Energieklingen. Abgesehen von dieser Ungenauigkeit nehmen die Gründer ihre Mission aber ziemlich ernst. Früher bevorzugten sie Judo oder Karate, heute fragen sie: "Wenn es das Lichtschwert wirklich gäbe, wie könnte es im Kampf eingesetzt werden?" An Standorten in sieben italienischen Städten werden die Schüler in sieben unterschiedlichen Kampfstilen unterrichtet und können vom Anwärter bis zum Jedi-Meister oder Dunklen Sith-Lord aufsteigen. Der Rang bestimmt, aus welchen Lichtschwert-Farben sie auswählen dürfen.

Die Schwünge und Schläge sind jedenfalls filmreif. Aber trotz aller Detailliebe scheint Ludosport Angst zu haben, von "Star Wars"-Schöpfer George Lucas verklagt zu werden - Stichwort Urheberrecht. "Nicht assoziiert mit Lucasfilms oder irgendeinem seiner Film-Franchises", steht deswegen ganz unten auf der Website.

Timo Brücken
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