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Jackpot geknackt: Lottokönig "klaut" möglichen Mitgewinnern 4,7 Millionen Euro

Mehr als 33 Millionen Euro - ein einzelner Lotto-Gewinner aus Bayern hat den Superjackpot geknackt. Das Besondere dabei: Durch seine Superzahl "klaute" er etlichen Mitspielern Millionengewinne.

Lottokugeln

10-14-18-24-33-44 - und die Superzahl 9: Diese Zahlenkombination hat einen Tipper aus Bayern steinreich gemacht

Der mit mehr als 33 Millionen Euro gefüllte Jackpot im Lotto "6 aus 49" ist geknackt. Ein Spieler aus Bayern tippte sechs Richtige und hatte auch die passende Superzahl, wie Saartoto am Donnerstag mitteilte. Damit wurde bereits zum dritten Mal eine sogenannte Zwangsausschüttung im letzten Moment verhindert. Diesmal hätten sechs Richtige für den Hauptgewinn gereicht, sofern niemand auch die passende Superzahl gehabt hätte. Denn bei den vorangegangenen zwölf Ziehungen hatte kein Spieler sechs Richtige plus Superzahl angekreuzt.

Was für den Einzelgewinner ein enormer Geldsegen ist, ist für sechs weitere Lottospieler mit sechs Richtigen enorm ärgerlich. Die Superzahl des Jackpot-Knackers bringt sie um einen Millionengewinn. "Das ist wirklich Pech", sagt Chris Fleischhauer. "Hätte auch bei dem Jackpot-Knacker die Superzahl nicht gepasst, hätte sich jeder über 4,7 Millionen Euro freuen können", rechnet die männliche Lottofee vor. Der 33-Jährige hatte am Mittwochabend die im Internet übertragene Ziehung der Lotto-Zahlen moderiert. 

Eine Zwangsausschüttung hatte bereits zweimal gedroht, am 23. September 2009 und am 8. Juli 2015. Beide Male tippten dann aber auch Spieler in der 13. Ziehung alle Sechs plus Superzahl richtig.

Genau 33.236.872,50 Euro Gewinn

Die Gewinnzahlen 10-14-18-24-33-44 und die Superzahl 9 waren am Mittwochabend gezogen worden. Der bayerische Tipper kann sich über 33.236.872,50 Euro freuen, den fünfthöchsten Gewinn in der Geschichte von "6 aus 49".

Sechs Richtige ohne Superzahl waren am Mittwochabend auf gleich sechs Tippscheinen angekreuzt. Die Tipper aus Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und dem Saarland müssen sich laut Saartoto mit jeweils 297.372,10 Euro begnügen. Auch in der Zusatzlotterie Spiel 77 knackte ein Tipper aus Schleswig-Holstein den Jackpot. Er gewann 677 777 Euro.

Saartoto hatte wegen der Gewinnaussichten mit deutlich mehr Spielaufträgen gerechnet als sonst. "So eine Zwangsausschüttung zieht viele Lottospieler an", sagte Moderator Chris Fleischhauer bei der im Internet übertragenen Ziehung. Denen, die nicht darunter sein würden, gab Fleischhauer noch mit auf den Weg: "Denken Sie immer daran: Geld ist nicht alles im Leben."

tim / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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