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Käfigkämpfe in Köln: Er oder ich

Sie prügeln so lange aufeinander ein, bis einer nicht mehr kann. Am Samstagabend findet nach kontroverser öffentlicher Debatte die "Ultimate Fighting Championship" in Köln statt. Kritiker wollen die Käfigkämpfe am liebsten verbieten, die Beteiligten selbst schwärmen von einem vielseitigen Sport.

Von Holger Witzel

Seinen Eltern hat er lieber nichts gesagt, auch seine Freundin ist "nicht so begeistert". Und vielleicht, das gibt Holger Hoffmann ja zu, kann man Sonntage auch angenehmer verbringen als damit, in einem Käfig verprügelt zu werden. Vielleicht aber auch nicht - und genau darum geht es: Er will es unbedingt wissen.

Wie sich das anfühlt, wenn die Gesetze der Zivilisation für drei mal fünf Minuten nicht gelten. Wenn es endlich mal ernst wird und fast alles erlaubt ist - "nicht immer nur Sparring und Training". Wenn man sich gegenübersteht, Mann gegen Mann, und nichts anderes zählt als "er oder ich". Fast klingt es wie eine Mutprobe, wie, wer A sagt, muss auch B sagen, wenn Hoffmann, 25, erklärt: "Ich habe mir das eben als Ziel gesetzt." Vor allem aber, und das weiß er auch, klingt das alles nicht besonders vernünftig für einen Physiotherapeuten, der gerade seinen Bachelor macht.

Ein Jahr lang hat er sich neben dem Studium auf seinen ersten Kampf im Käfig vorbereitet. Nun steht er in einem schäbigen Hinterzimmer am Stadtrand von Hamburg zum Wiegen an. Ein Freund aus Hannover hält seine Brille. "Angst?" Nein. "Eher wie vor einer Klausur." Noch scherzen sie - sie haben Holgers Gegner noch nicht gesehen.

Organisierte Körperverletzung

Insgesamt 20 Kämpfer werden sich an diesem Abend in einer Diskothek mit dem passenden Namen "Hit-House" paarweise so lange treten, schlagen und würgen, bis einer nicht mehr kann. Je nach Erfahrung bekommen sie dafür 300 bis 500 Euro Gage. Die Veranstaltung heißt "Hamburger Käfig - Second Strike".

Free-Fight, Vale Tudo oder MMA Mixed Martial Arts - die organisierte Körperverletzung hat viele Namen. Zusätzliche Adjektive wie "ultimate" oder "real" sollen im Gegensatz zu einstudierten Wrestling-Shows den Ernst der Sache unterstreichen, die in den USA und anderen Ländern dem Boxen den Rang ablaufen möchte. Hierzulande führt die deutsche Free-Fight-Szene ein vergleichsweise kümmerliches Dasein. Bisher jedenfalls.

D enn am 13. Juni ist in Köln erstmals die "Ultimate Fighting Championship" (UFC) zu Gast, die weltweit größte Veranstaltungsserie für Kämpfe dieser Art. Bei der Show in der Lanxess-Arena treten mit Peter Sobotta und Dennis Siver auch zwei der erfolgreichsten deutschen Athleten an. Doch nicht jedem erschließt sich der sportliche Reiz der als weitgehend regellos berüchtigten Faustkämpfe sofort.

Ungleicher Kampf

Schon seit Wochen streiten sich Veranstalter und Politiker, ob man dabei überhaupt von einem Sport sprechen kann oder nur "die niedrigsten Instinkte eines Menschen ihren Tiefpunkt erreichen", wie es Kölns FDP-Bürgermeister Manfred Wolf nennt. Wenigstens den Zutritt für Jugendliche unter 18 Jahren hat die Stadt noch kurzfristig verbieten lassen, "wegen möglicher Nachahmeffekte".

Für Holger Hoffmann aus Hannover kommt diese Fürsorge jedenfalls zu spät. Als sein Gegner auf die Waage steigt, scheint ihm das auch langsam klar zu werden: Mario Gulawski aus Neubrandenburg ist ungefähr zwei Schultern breiter als er, zeigt den Kampfrichtern seine vorschriftsmäßig kurzen Fingernägel und allen anderen seine tätowierten Muskeln. "Skinhead Pride" steht auf der mächtigen Brust. Zuletzt, so heißt es, habe er den Weltmeister im Bankdrücken und einen Bundesligaringer besiegt. Weil er mit seinen 97 Kilogramm eigentlich zu schwer ist für den acht Kilo leichteren Hoffmann, könnte der sogar noch zurückziehen, ohne sein Gesicht zu verlieren. Doch der akzeptiert stoisch, die Kampfrichter drücken beide Augen zu und schicken Gulawski nur noch ein paar Runden rennen, damit er wenigstens zwei Kilo abschwitzt.

"Egal", murmelt Hoffmann, "ich zieh das jetzt durch." Dann starrt er versunken vor sich hin, während der Hauptkampfrichter den versammelten Gladiatoren noch mal erklärt, worauf sie sich einlassen: "Erstens", sagt Andreas Stockmann von der Free Fight Association (FFA), "dieser Sport ist gefährlich. Zweitens: FFA oder Veranstalter haften für nichts." Alle müssen das auch unterschreiben.

Schrittweise aus der Illegalität

Stockmann versteht die von ihm gegründete FFA als "eine Art Gewerkschaft für Kämpfer" und hat sich mit einer Handvoll weiterer Pioniere aus Trainern und Veranstaltern in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt aus der Illegalität getastet.

Stets geächtet und mit oft unerfüllbaren Auflagen durch Behörden belegt, organisieren sie seit Anfang der 90er Jahre immer wieder Kämpfe und Turniere. Beinahe wehmütig erinnern sich manche Veteranen an Garagen und Hinterhöfe, an selbst gezimmerte Käfige und eine Zeit, als Wetten auf Free-Fights unter Türstehern beliebter waren als auf Kampfhunde. Nicht immer war ein Arzt am Ring, selten Öffentlichkeit erwünscht. Dass es heute bei Verdacht sogar Dopingkontrollen gibt, schien lange ebenso undenkbar wie eine offizielle Veranstaltung im "Hamburger Käfig" oder die UFC in Deutschland.

Tatsächlich haben die Expansionspläne der UFC und die damit verbundene Hoffnung auf mehr Akzeptanz und Aufmerksamkeit die hiesige Szene sogar gezähmt. Noch vor Kurzem staunten internationale Promoter, die auf der Suche nach jungen Talenten waren, über die rauen Sitten im Entwicklungsland Deutschland. "Kopfstöße oder Stampftritte am Boden", so der holländische MMA-Experte Henk Verschuur, "waren sonst schon lange nirgendwo mehr erlaubt."

Mindestmaß an Regeln

Seit etwa zwei Jahren gelten nun auch bei der FFA etwa 30 Fouls als "verboten", darunter sogenannte Strikes mit spitzem Ellenbogen nach unten, aber auch männliche Selbstverständlichkeiten wie spucken, an den Haaren ziehen oder beißen. Man darf "Finger nicht in Körperöffnungen" stecken. Schläge auf den Hinterkopf sind neuerdings ebenso tabu wie "Elfmeter". Für die "Oldschool-Freunde unter uns", erläutert das Andreas Stockmann noch mal extra: "Also keine Tritte zum Kopf, wenn der Bauch des Gegners zum Boden zeigt." Wer "feige" den Kontakt meidet, sich am Zaun festhält oder wiederholt den Mundschutz ausspuckt, kann sogar disqualifiziert werden.

Stockmann tritt inzwischen fast täglich irgendwo als Kampfrichter auf. "Alle Lizenzgebühren der FFA gehen an eine Schule für Behinderte", sagt er. Das Banner der stern-Aktion "Mut gegen rechte Gewalt" schmückt ihre Homepage. Er weiß aber genau: "Wir werden immer die bösen tätowierten Jungs bleiben, die sogar noch am Boden zuschlagen. Du kannst normalen Leuten einfach nicht klarmachen, dass man davon nicht gleich stirbt."

Natürlich gab es schon Tote; aus den vergangenen 20 Jahren sind weltweit drei Fälle bekannt. Bei anderen Sportarten werde jedoch fast täglich gestorben, so das Gegenargument. Selbst beim Fußball gebe es mehr Verletzungen, und Boxen sei schon deshalb ungesünder, weil es zwölf Runden lang immer nur auf die Birne gibt. Die Öffentlichkeit aber, so klagen die Outlaws, sehe immer nur das Blut.

Die Gier nach Blut

In Wahrheit wollen vor allem die Zuschauer Blut sehen und werden selten enttäuscht. Auch die Veranstalter brauchen praktisch jeden Tropfen für ihr Marketing. Die Brutalität ist Spektakel und Makel zugleich. Da hilft alles Gerede "vom Schachspiel mit dem Körper" nichts oder das fernöstliche Samurai-Gehabe vieler Kämpfer. Letztlich geht es allein darum, wer wen umhaut, um ein klares Ergebnis ohne Missverständnisse und Punkte, das jeder Trottel versteht: er oder ich.

In Hamburg haben dafür etliche Kiezgrößen und ihre Schergen zwischen 55 und 95 Euro Eintritt bezahlt; in Ostdeutschland besteht das Publikum meist aus einem ähnlich zwielichtigen Nazi-Hooligan-Mix. Auch das ist überall gleich: Mit einem Striptease geht es los. Und die meisten Zuschauer sehen aus, als würden sie sich ebenfalls gern mal richtig schlagen - nur nicht im Ring. Das ist der Unterschied zu den aktiven Kämpfern, abgesehen davon, dass die über die nötige Fitness verfügen und überwiegend freundliche Gesichter zeigen.

Würden sich nicht ständig zwei von ihnen prügeln, könnte das fast ein fröhliches Familientreffen sein: lauter gleich gesinnte Menschen, die in ihrer provisorischen Kabine hinter einem Vorhang über Taktik und Technik plaudern, kurz darauf herzhaft zuschlagen und hinterher E-Mail-Adressen tauschen, um sich Fotos ihrer Kämpfe zu schicken.

Kämpferisches Alter Ego

Manche sehen aus wie Jurastudenten oder Lehrer - und sind das im wahren Leben oft auch. Thorsten Kronz beispielsweise arbeitet als Bankfachmann bei einer großen Versicherung in Stuttgart und geht kurz vor seinem Kampf noch eine Runde spazieren. Er trägt einen eleganten Kurzmantel und eine feine Randlosbrille - und den Kampfnamen "The German Oak". Kronz, 31, gilt nach zwölf zum Teil internationalen Free-Fights schon eher als Routinier, ist außerdem Shidokan-Karate-Weltmeister, darf einen schwarzen Taekwondo-Gürtel tragen und macht das alles nur, "um es kurz zu sagen: aus Spaß". An diesem Tag wird die deutsche Eiche allerdings in der ersten Runde von einer polnischen Faust gefällt.

Der Lehramtsreferendar Gregor Herb, 31, schätzt vor allem "die Vielseitigkeit unseres Sports". An diesem Abend hat er es mit einem Schweizer Champion zu tun und bringt die Sache nach einer wilden Schlägerei in der zweiten Runde mit einem gnadenlos durchgezogenen Armhebel zu Ende. Noch in der Nacht muss er mit dem Zug zurück nach Freiburg und steht dort am nächsten Morgen wieder vor einer Gymnasialklasse; die Schüler sehen ihn auch mal mit einem Veilchen.

Lippen und Lider platzen schnell beim Free-Fight. Die dünnen Lederhandschuhe schonen nicht das Gesicht des Gegners, sondern die eigenen Finger. Ex-Boxer brechen sich oft die Hände, weil sie die Wucht ihrer Fäuste und die Härte fremder Schädel ohne die gewohnt dicken Polsterhandschuhe unterschätzen. Gelernte Ringer gelten dagegen mit ihren Würge- und Hebeltechniken am Boden als unschlagbar - vorausgesetzt, sie bekommen ihren Gegner schnell genug runter.

Ungefährlicher als es aussieht

Beim ersten Mal tut das alles selbst beim Zuschauen noch weh. Wenn der erste Schock jedoch überwunden ist, ahnt man gerade bei Kämpfern mit unterschiedlicher Grundausbildung schnell den Reiz der ursprünglichen Idee: Wollen doch mal sehen, welcher Kampfstil wirklich der Bessere ist und wer zum Schluss noch steht. Er oder ich.

Fast jeder Kampf findet ein spektakuläres Ende. Manchmal ist es schon nach wenigen Sekunden vorbei. Bei den interessanteren Begegnungen geht es minutenlang um jeden Zentimeter im Schwitzkasten oder über drei Runden hin und her. Der Ringarzt in Hamburg hat trotzdem nicht viel zu tun: Die Bewusstlosen schaut er sich kurz an, einmal reißt ein Bizeps. Weil die Kämpfer trotz aller Härte jederzeit abklopfen oder ihre Betreuer ein Handtuch in den Käfig werfen können, passiert ihnen dafür, wie es aussieht, recht wenig. Zur Not greift auch der Kampfrichter ein, wenn Kraft oder Vernunft nicht mehr rechtzeitig zur Aufgabe reichen. Dann reißt Andreas Stockmann die Kämpfer auseinander wie verbissene Hunde, und das Publikum buht. Oder aber er feuert sie an, wenn sie sich ineinander verkeilt haben und nur noch ausruhen: "Arbeiten, Jungs!"

Endlich ist Holger Hoffmann dran. "Are you ready?", brüllt Stockmann. Hoffmann nickt, und eine Sekunde später knallt er schon gegen den Maschendrahtkäfig, dann auf den Boden. Der Skin aus Neubrandenburg hat ihn sofort von den Beinen geholt. Schon bei der ersten Umarmung glaubt man Holgers Wirbel brechen zu hören. Nun liegt er unten, und die Fäuste des Gegners krachen ihm abwechselnd ins Gesicht. Rechts, links, mitten hinein. Schließlich packt sich der Neubrandenburger einen Fuß von Hoffmann und versucht es mit einem Fersenhebel.

Erste Runde überstanden

Das sieht harmlos aus, aber Stockmann schaut ganz genau hin: "Mit so einem Heelhook ist nicht zu spaßen", sagt er. Oft bremsen Adrenalin und Ehrgeiz den Schmerz auf dem Weg ins Gehirn. "Da knallen die Bänder, bevor es oben ankommt."

Die Bänder eines Physiotherapeuten halten aber offenbar einiges aus. Holger Hoffmann schafft es sogar mehrmals, auf dem durchtrainierten Skin zu knien und - noch etwas zu zaghaft vielleicht - zurückzuschlagen. Vor Schreck fällt dem der Mundschutz aus dem Gesicht.

"Hammerfaust", ruft der Neubrandenburger Trainer, als sein Schützling wieder mal obenauf ist. "Gib ihm! Der kann das nicht ab!" Dabei verliert der Skin zum zweiten Mal den Mundschutz. Stockmann ermahnt ihn, und wider Erwarten hat Hoffmann die erste Runde überlebt. Vermutlich weiß er nun, was er unbedingt wissen wollte.

Sehnsucht nach Gewalt

Diese Sehnsucht erklärt der Sportsoziologe Gunter Pilz von der Universität Hannover so: "In modernen Industriegesellschaften stehen Menschen überall unter sozialer Kontrolle." Der Professor erkennt sogar beim Boxen "eine zunehmende Tabuisierung von Gewalt". Im Free-Fight dagegen werde "Brutalität nicht reglementiert" und so "ein Defizit an Emotionalität" kompensiert.

Etwas einfacher formulierte es 1999 der Kinofilm "Fight Club": "Nirgendwo bist du so lebendig wie im Kampf", sagt darin Tyler Durden, der - gespielt von Brad Pitt - damit zu einer Art Guru für dekadente Bürohengste wird.

Wie im Film entdecken seitdem offenbar auch immer mehr Freizeitsportler die archaische Kraft der hemmungslosen Prügelei wieder. Londoner Manager schlagen sich nach Feierabend in teuren "Fightclubs". Auch in Deutschland kann man inzwischen in jeder größeren Stadt Free-Fight trainieren. MMA-Kämpfe sind die Sensation in vielen Dorfdiscos oder Highlight auf "Kampfsport-Galas". Gelangweilt von den ewig gleichen Ritualen mit ihresgleichen beim Thaiboxen, Jiu Jitsu oder andern Stilen, haben viele Kampfsportler Free-Fight zu ihrer "Königsdisziplin" erkoren.

Es gibt regionale Meisterschaften und - wie im Kampfsport offenbar unvermeidlich - bereits konkurrierende Verbände mit eigenen Titeln und komplizierten Ranglisten. Viele wittern das große Geld, wenn erst mal das Fernsehen richtig anspringt. Andere fürchten, dass gerade dann vom Fight-Club-Feeling wenig übrig bleibt.

Blut geleckt

"Fight!", ruft Andreas Stockmann erneut, und für Holger Hoffmann beginnt die zweite Runde. Wieder rauft ihn der Neubrandenburger sofort zu Boden, wieder kommt Hoffmann noch einmal über ihn. Dann verliert sein Gegner doch tatsächlich und eigentlich ohne sichtbare Not zum dritten Mal seinen Mundschutz - und damit den Kampf. Goliath ist geschlagen. Sie umarmen sich herzlich, und auch wenn es der Neubrandenburger Trainer nur "auf dieses billige Scheißteil von Mundschutz" schiebt - Holger ist davon überzeugt: "Er konnte nicht mehr und hat ihn ausgespuckt."

Verbeult, aber glücklich, nimmt Holger Hoffmann nach seinem ersten Kampf die Gratulationen entgegen. Er versucht zu lächeln und hat nicht nur jede Menge eigenes Blut geleckt: "Ein geiles Gefühl", sagt er. Sogar sein Vater - von Holgers Bruder heimlich informiert - ist da und ziemlich stolz auf den Sohn, wenn er auch manchmal gern dazwischengegangen wäre, um dem Skin ein paar Ohrfeigen zu verpassen.

Die kann Holger, so droht seine Mutter am nächsten Tag, auch gleich von ihr haben, wenn er das noch mal macht. Grün und blau im Gesicht sitzt er am Mittagstisch, redet davon, dass dieser Kampf sein Leben verändert habe, aber sie schüttelt nur den Kopf. Am Ende ist es wieder ganz einfach mit diesem Sport: er oder ich.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?
  • Holger Witzel