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Keine Lust mehr auf Athen: Griechische Insel liebäugelt mit Österreich-Beitritt

Das Ägäis-Eiland Ikaria hat die Nase voll von den Pleitiers in Athen. Deshalb soll der Bürgermeister "über eine Angliederung an Österreich" nachdenken. Die griechische Regierung nimmt das bierernst.

An Samos, Delos und Lebinthos kam Ikarus locker vorbei mit der für ihn fatalen Folge, dass ihn der Übermut packte. Er stieg ungeachtet der väterlichen Warnung vor der immensen Kraft der Sonne immer höher. Zu hoch. Die Sonne ließ das Wachs seiner Flügel schmelzen, die Federn lösten sich und Ikarus krachte ins Meer.

Bestattet wurde er auf einer kleinen Insel, die sein Vater dem Sohnemann zu Ehren Ikaria nannte. Das Eiland liegt in der Ägäis, die zu weiten Teilen zu Griechenland gehört, also jenem Land, dem nach wie vor die Pleite droht.

Ein Inseljubiläum

Die Bewohner von Ikaria wollen - wie der Rest ihrer griechischen Landsleute - nicht das Schicksal des Insel-Namensgebers erleiden und haben deshalb das Motto ausgegeben: Absturz vermeiden. Die Insulaner - laut Wikipedia exakt 8.354 an der Zahl - haben die Nase voll vom Finanzchaos und den politischen Pleitiers in Athen. So weit, so gut. Irgendjemand auf der Insel kam auf den Gedanken, sich vom griechischen Staat loszusagen und sich einem anderen Land anzuschließen. Da auch die Griechen auf Ikaria mehrheitlich keine Lust auf die ungeliebte Türkei haben, richtet sich das Augenmerk auf Österreich. Von einer Volksabstimmung ist die Rede. "Athen hat uns schon vor Jahren vergessen", wird ein Sprecher von Ikarias Bürgermeister Stafrinadis Christodoulos in diversen österreichischen und italienischen Zeitungen zitiert. "Deshalb denken wir über eine Angliederung an Österreich nach."

Den Insulanern kommt ein Jubiläum entgegen. Sie verweisen darauf, dass ein 1912 abgeschlossenes und auf 100 Jahre befristetes Annektierungsabkommen mit Athen in Bälde auslaufe. Auch wenn bislang kein hochoffizielles Statement der Inselregierung vorliegt, geschweige denn eine Unabhängigkeitserklärung: Die Regierung in Athen nimmt die Sache bierernst. "Ikaria ist ein untrennbarer Teil des griechischen Staatsgebiets und es besteht kein auslaufendes Abkommen zwischen der griechischen Regierung und der Insel", ließ die griechische Botschaft in Wien wissen. Gefeiert werde das 100-jährige Jubiläum der Revolution, mit der Ikaria ihre Selbstständigkeit vom Osmanischen Reich erlangt habe. "Der Vertrag von Lausanne aus dem Jahr 1923 bestätigt in Artikel 12, dass die Inseln der Ostägäis, darunter auch Ikaria, zu Griechenland gehören." Der Wiener "Kurier" meldet: "Der österreichische Gesandte in Athen stuft die Berichte als Sommermärchen ein." Der Diplomat wird mit den Worten zitiert: "Bei uns gab es dazu auch noch keine offizielle Anfrage." Aber was heißt das schon? Nicht jede Drohung wird mit einem "offiziellen Antrag" bestätigt.

Geht es nur um politischen Druck?

Ob es die Inselbewohner wirklich ernst meinen oder nur Druck auf Athen ausgeübt werden soll: Die Geschichte ist typisch für das Land, das nun schon mehr als zwei Jahre eine tiefe Krise durchleidet. Sie ist Ausdruck der Wut vieler Griechen auf die Politiker in Athen. Der Bürgermeister gibt keine Kommentare dazu ab, vielleicht hat er kalte Füße bekommen. Aber irgendjemand muss ja schließlich diesen einen Satz gesagt haben, der in etlichen Zeitungen wiedergegeben wird: "Wenn man uns jetzt keine neuen Straßen und kein Krankenhaus zusichern kann, können wir die Loslösung von Athen beschließen."

In Österreich schlagen die Gedankenspiele kleine bis mittlere Wellen. Völkerrechtler Franz Leidenmühler von der Uni Linz rechnete in der Zeitung "Heute" vor, welchen Preis die Ägäis-Insel für Austria hätte: "Wien müsste auch die Schulden übernehmen, die Ikaria anteilig an den griechischen Gesamtschulden tragen muss." Bei rund 350 Milliarden Euro und 8.000 Insulanern wären das knapp 250 Millionen Euro.

Allerdings wird in Kommentaren und sozialen Netzwerken augenzwinkernd darauf verwiesen, dass Wien durch die Eingliederung der Insel eine Gegenleistung für all die Milliarden erhalten würde, die aus der österreichischen Staatskasse für die Rettung von Hellas geflossen sind. Vor allem ein Aspekt wird immer wieder hervorgehoben. Österreich, einst im Verbund mit Ungarn eine Weltmacht, hätte endlich wieder Zugang zum Meer, der im Zuge des Ersten Weltkrieges verlorenging. Der Kommentator der Grazer "Kleine Zeitung" führte nebst des Tors zur offenen See diverse andere Argumente an, warum und wie Österreich von Ikaria profitieren würde. "Unliebsame, gestrauchelte und schon gefallene heimische Politiker aller Parteien könnte man auf der fernen Insel endlich zu wirklich wichtigen und sinnstiftenden Aufgaben abseits jeder Verlockung einteilen." Zum Beispiel? Den "Eselzzaner" züchten - eine Kreuzung von griechischem Esel und österreichischen Lipizzaner.

(Anmerkung der Redaktion: Der Bürgermeister erklärte nach Angaben österreichischer Medien inzwischen: "Das ist ein netter Scherz, nicht mehr. Weder wollen wir weg von Athen, noch planen wir Anschluss an Österreich.")

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(