HOME

Kinderlosigkeit: Immer weniger Frauen werden Mutter

Nachwuchssorgen in Deutschland: Jede fünfte Frau zwischen 40 und 44 Jahren hat keine Kinder. Bei älteren Jahrgängen liegt die Quote nur bei zwölf Prozent. Überdurchschnittlich häufig kinderlos sind Akademikerinnen im Westen.

Ein Bild, das seltener wird: In Deutschland bleiben Frauen immer häufig kinderlos

Ein Bild, das seltener wird: In Deutschland bleiben Frauen immer häufig kinderlos

Die Kinderlosigkeit in Deutschland nimmt stetig zu. Betroffen sind vor allem jüngere Frauen im Westen, wie eine Sondererhebung des Statistischen Bundesamts ergab, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Für die Zukunft sei gar "eine Tendenz zu einer etwas höheren Kinderlosigkeit" abzusehen, hieß es. Den Statistikern zufolge hat jede fünfte Frau (21 Prozent) im Alter zwischen 40 und 44 Jahren keine Kinder. Bei älteren Jahrgängen geht die Quote auf zwölf Prozent zurück. Von den Frauen zwischen 35 und 39 Jahren hatten im Jahr 2008 über ein Viertel (26 Prozent) keine Kinder. Allerdings ist davon auszugehen, dass in dieser Altersgruppe Frauen auch noch Mütter werden.

"Diese neuen Daten bieten eine substanzielle Grundlage für Familienpolitik, Forschung und demografische Vorausberechnungen", sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes. Wegen der gravierenden Veränderungen in der Altersstruktur sei es wichtig, ein klares Bild über die Entwicklung demografischer Faktoren zu gewinnen. Viele Änderungen würden erst nach Jahrzehnten spürbare Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme zeigen.

Die hohe Kinderlosigkeit sei aktuell vorrangig für die niedrige Geburtenrate verantwortlich, erklärte Egeler. Darüber hinaus gehe aber auch die Zahl der Kinder pro Frau seit Jahrzehnten kontinuierlich zurück. Kamen vor dem Zweiten Weltkrieg noch rechnerisch 2,2 Kinder auf eine Mutter, sank der Wert in der Nachkriegszeit zunächst auf 1,8 und dann 1,6 im Westen. In der ehemaligen DDR liegt er bei 1,8. Beide Werte beziehen sich auf Frauen des Jahrgangs 1958.

Im Osten Deutschlands gibt es deutlich weniger kinderlose Frauen als im Westen. Während von den 40- bis 75-Jährigen in den alten Ländern 16 Prozent keine Kinder haben, sind es den Angaben zufolge im Osten nur acht Prozent. Für Westdeutschland gilt: je höher der Bildungsstand, desto häufiger ist eine Frau kinderlos. 28 Prozent der westdeutschen Akademikerinnen zwischen 40 und 75 Jahren waren im vergangenen Jahr ohne Nachwuchs geblieben. Bei den ostdeutschen Frauen mit Universitätsabschluss betrug der Anteil lediglich elf Prozent.

AP/DPA/Reuters / AP / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.