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Dreister Betrug: Kirchengründer verprasst 92 Millionen Euro für die Pop-Karriere seiner Frau

Kong Hee, der Gründer der Mega-Church in Singapur, liebt seine Frau mehr als Gott: Um ihrer Pop-Karriere auf die Sprünge zu helfen, klaute er fast 92 Millionen Euro aus dem Kirchenbesitz.

Aus dem Video "China Wine"

Aus dem Video "China Wine"

Jahrelang zog sich der Prozess gegen den Kirchengründer Kong Hee hin, jetzt wurde er diebische Gottesmann verurteilt. Zuerst ging die Anklage davon aus, Kong Hee habe nur etwa 15 Millionen veruntreut, im Laufe des Prozesses steigerte sich die Summe auf über 90 Millionen. Allein 50 Millionen Spenden seiner Schäfchen riss der Gründer an sich. Anstatt die Bekehrung verlorener Seelen zu fördern, boostet er mit dem Kirchengeld die Karriere seiner Gattin Ho Yeow Sun in Asien. Als sie dort einen gewissen Ruhm erreichte hatte, knöpfte sich Kong Hee den US-Markt vor. Kein Name war groß genug, um mit Ho Yeow Sun aufzutreten. Das Leben als Möchtegern-Madonna war teuer: allein die Wohnung in LA soll 25.000 Euro im Monat gekostet haben.

Die Frau des Kirchenfürsten ist kein Kind von Traurigkeit

Die Frau des Kirchenfürsten ist kein Kind von Traurigkeit


Also blieb es nicht bei den 50 Millionen: Mit fünf weiteren Oberhäuptern seiner Kirche plünderte er die Reserven seiner Organisation, die für Investitionen und Immobilien vorgesehen wurden. In den Scheingeschäften verschwanden weitere 20 Millionen Euro. 

Das Gericht fand heraus, das später weitere 22 Millionen erschwindelt wurden, um das Verschwinden der ersten Summen zu kaschieren. Insgesamt beträgt der Schaden 92 Millionen Euro. Ein ungeheurer Fall im Ordnungsstaat Singapur, in dem Korruption unbekannt ist und in dem selbst das Spucken auf den Gehweg streng geahndet wird.

Zu Beginn des Prozesses gab sich Kong Hee noch optimistisch, damals twitterte er: "Ein harter Tag. Ich vertraue Dir, Herr Jesus. Dein Königreich wird kommen und sie werden in den Staub geworfen". 

So kam es nicht, der Richter ließ sich von charismatischen Predigten und Bibelsprüchen nicht beeindrucken. Beim Schuldspruch stellte er fest, dass es keinen Zweifel geben kann, dass Kong Hee und die Mitangeklagten wussten, dass sie Unrecht taten. Gattin Ho Yeow Sun, bekannt unter dem Namen Sun Ho, soll von den Manipulationen ihres Mannes nichts gewusst haben. 

Eine Strafe wurde noch nicht verkündet. Das Gesetz in Singapur sieht für die Fälschung von Dokumenten Strafen von jeweils bis zu zehn Jahren vor. Ein schwerer Fall von Betrug und Vertrauensmissbrauch kann mit lebenslanger Haft bestraft werden. Aufgebracht wurde die unglaubliche Summe übrigens von einer kleinen Schar von Gläubigen: Im Jahr 2014 waren offiziell nur 17.500 Gläubige registriert.  


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.