HOME

Wegen Schwarzfahrens: Knöllchen und Mahnungen an tote 18-Jährige verschickt – Mutter: "Schwer zu ertragen"

Einer 2016 verstorbenen Kölnerin wurden auch Jahre nach ihrem Tod weiter Mahnungsbescheide für Schwarzfahren zugeschickt - obwohl die Mutter das Ableben ihrer Tochter per Sterbeurkunde dokumentiert hatte. Den Verkehrsbetrieben ist der Fall "peinlich".

Köln - KVB - Knöllchen - Mahnung - Schwarzfahren

Für die Mutter der toten Kölnerin waren die vielen zugeschickten Mahnungsbescheide nur "schwer zu ertragen", wie sie sagte (Symbolbild)

Picture Alliance

Obwohl eine Kopie ihrer Sterbeurkunde vorlag, wurden einer bereits vor Jahren verstorbenen Kölnerin mehrere Knöllchen und Mahnungen wegen Schwarzfahrens zugeschickt. Die Mutter der 18-Jährigen dokumentierte den Tod ihrer Tochter, doch die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) ließen nicht locker und verschickten unverändert weitere Mahnbescheide. Das bestätigte ein KVB-Sprecher. Über den Fall hatte zuvor der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet. 

"Das ist peinlich", betonte der Sprecher. "Wir haben um Entschuldigung gebeten. Uns ist bewusst, dass da mehr Fingerspitzengefühl hätte sein sollen." Irgendwo im System sei die Verbindung zwischen dem Fall der jungen Frau und den Informationen ihrer Mutter nicht hergestellt worden, möglicherweise weil sie in der Zwischenzeit volljährig geworden sei. 

Kölnerin fuhr 2015 schwarz, 2016 starb sie 

Nach Angaben des "Kölner Stadt-Anzeiger" starb die junge Kölnerin 2016 wenige Tage nach ihrem 18. Geburtstag, die Fahrt ohne gültigen Fahrausweis datierte schon von 2015. Die Mutter sagte der Zeitung, die an ihre Tochter adressierten Briefe seien für sie schwer zu ertragen gewesen.

Schwarzfahren Fail
mod / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.