HOME

Nach den Silvesterübergriffen: "No-Go-Area" Köln - kann man hier noch Karneval feiern?

Die Vorfälle in der Kölner Silvesternacht sind schlimm. Aber die Stadt deswegen als No-Go-Area zu brandmarken, ist vollkommen übertrieben. Warum ich mir den anstehenden Karneval nicht vermiesen lasse.

Polizeipräsenz im Kölner Karneval

Polizeipräsenz im Kölner Karneval

Wer die Medienberichte der vergangenen Tage verfolgt hat, könnte meinen, in Köln sei man seines Lebens nicht mehr sicher. Das betrifft mich insofern, als ich ein Kölner Jung bin. Nirgendwo sind die Kneipen gemütlicher, nirgendwo feiere ich lieber als in meiner Heimatstadt. Doch jetzt fragen mich die Leute, was denn da los ist in Kölle? Organisierte Diebesbanden, Sex-Mobs, Anarchie auf den Straßen - wie kann ich bloß in so eine Stadt fahren, wie können meine Familie und Freunde gar dort leben?

Die gleichen Fragen - nur noch wesentlich häufiger - werden auch Köln-Tourismus-Chef Josef Sommer gestellt. Wegen der Vorfälle an Silvester wird der Geschäftsführer der städtischen Tourismus-Gesellschaft derzeit mit Anrufen und Mails besorgter Touristen und Reiseveranstalter bombardiert, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger". "Sie werden verstehen, dass wir Leib und Leben nicht unter diesen Umständen auf das Spiel setzen", erklärte eine Gruppe aus dem Erzgebirge, die ihre geplante Sommerreise nach Köln abgesagt hat.

Köln ist nicht Bagdad

Eines muss ich an dieser Stelle daher einmal klarstellen, Richtung Erzgebirge und anderswo: Köln ist nicht Bagdad oder Aleppo. So schlimm die Vorfälle an Silvester auch waren. Man kann sich in Köln sonst vollkommen frei bewegen. In den Straßen lauern keine Kidnapper, in den Fenstern keine Heckenschützen - und wenn es mal Bombenalarm gibt, dann handelt es sich um Relikte aus dem zweiten Weltkrieg.

Ja, es gibt organisierte Banden von Taschendieben und das schon seit Jahren. Trotzdem kann man unbehelligt mit dem Kinderwagen durch die Stadt laufen und sich auch dem Hauptbahnhof vollkommen unbewaffnet nähern. Es ist keinesfalls so, dass Horden junger, ausländischer Männer dort rund um die Uhr auf Opfer warten. Ich bin schon sehr häufig zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten am Kölner Hauptbahnhof gewesen und habe mich nie unsicher gefühlt.

Ab ins Karnevalstreiben!

Selbstverständlich habe ich trotz der Silvestervorfälle Urlaub für die Karnevalstage eingereicht, um mich ein paar Tage zum Jecken zu machen. Und das vollkommen ohne mulmiges Gefühl. Wo kann man sich sicherer fühlen als bei einem Kölsch an einem überfüllten Tresen? Und bevor hier der Einwand kommt, ich sei ja ein Mann: Meine Frau hat auch keinerlei Bedenken, ihren Fuß in die vermeintliche No-Go-Area zu setzen.

Obwohl die Performance der Kölner Polizei ordentlich Luft nach oben hat, um es mal vorsichtig auszudrücken, kann man davon ausgehen, dass sie dieses Jahr das Karnevalstreiben besonders wachsam begleiten wird. Natürlich werden dort trotzdem wie jedes Jahr Betrunkene ausgeraubt werden und andere unschöne Dinge passieren. Das ist aber leider immer so, wenn Tausende unter Alkoholeinfluss feiern.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(