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Konfliktreichstes Jahr seit 1945: Zahl der weltweiten Kriege erreicht 2011 Rekordhoch

Nie seit dem Zweiten Weltkrieg tobten weltweit so viele Kriege wie 2011. Zu diesem Ergebnis kommt das Heidelberger Institut für Konfliktforschung. Vor allem der arabische Frühling trug zu der enormen Steigerung bei.

Die Zahl der Kriege in aller Welt ist 2011 auf den höchsten Stand seit 1945 gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt das Heidelberger Institut für Konfliktforschung, das 20 Kriege zählte. Der bisherige Höchstwert des jährlichen "Konfliktbarometers" war 1993 mit 16 Kriegen, teilte das Institut am Donnerstag mit.

"Eine Tendenz hin zu einer friedlicheren Welt" könne vor dem Hintergrund des explosionsartigen Anstiegs der Anzahl von Kriegen "bei weitem nicht erkannt werden", erklärte HIIK-Vorstandsmitglied Natalie Hoffmann. Das Institut widmet sich seit 1991 der Erforschung politischer Konflikte.

Im vergangenen Jahr zählten die Forscher insgesamt 38 "hoch gewaltsame Konflikte", also Auseinandersetzungen mit massivem Einsatz von Gewalt und gravierenden Folgen. Überwiegend habe es sich um innerstaatliche Konflikte gehandelt. Besonders die Regionen Vorderer und Mittlerer Osten und Afrika sind von solchen Auseinandersetzungen betroffen: "Hier sehen wir hohes Potenzial für weitere Eskalationen", sagte Institutsvorstand Christoph Trinn.

Arabischer Frühling ließ drei neue Kriege entstehen

Dramatisch war die Zunahme 2011 insbesondere im Vergleich zu 2010, als sechs Kriege gezählt worden waren. Drei neue, schnell entstandene Kriege im Zusammenhang mit dem "arabischen Frühling" in Jemen, Syrien und Libyen kamen hinzu. Außerdem eskalierten bereits seit längerem bestehende Auseinandersetzungen in Nigeria.

An Intensität zugenommen haben nach Angaben der Forscher auch Konflikte im Sudan. Verschärft haben sich laut Konfliktbarometer auch die Auseinandersetzungen zwischen dem Staat und den Drogenkartellen in Mexiko. Unverändert werden die Konflikte zwischen den Taliban und dem pakistanischen Militär sowie zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung von den Heidelberger Forschern als Kriege eingestuft.

fro/DPA/AFP / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.